Bürstadt

Eindrücke Persönliche Erinnerungen an Thomas Mayer und seinen Auftritt beim Konzert der Sängerlust im Bürgerhaus vor eineinhalb Jahren

Bürstädter schwärmen von seinem Charisma

Archivartikel

Bürstadt.„Wenn er kommt, füllt er den Raum – egal wie groß er ist.“ Gabi Winkler saß vor eineinhalb Jahren beim Konzert der Sängerlust neben Thomas J. Mayer auf der Bühne – ganz still als Statistin. Eigentlich singt sie im Chor Emotion. Winkler kennt den Bariton schon länger, auch über ihren Mann Gregor. „Er hat ihn schon als Bub gesehen, wie er bei der SKK-Kindersitzung aufgetreten ist.“ Gabi Winkler sagt: „Er singt nicht nur, er lebt das auch und zieht einem mit seinem Charisma in den Bann“, schwärmt sie. Er sei eben ein Vollprofi. Und dabei ganz unkompliziert – auch bei der Feier damals nach dem Sängerlust-Konzert.

Die „unglaubliche Bühnenpräsenz“ beeindruckt auch Dirigent Peter Schur. „Wenn er auftritt, ist ihm alle Aufmerksamkeit gewiss – noch bevor er einen Ton gesungen hat.“ Dieses schauspielerische Können sei auch nötig als Opernsänger. Vor allem in der Inszenierung in Bayreuth: „Selbst wenn er eigentlich Pause hat als Amfortas, muss er agieren – das sieht der Regisseur so vor“, erklärt Schnur. Das weiß der Wagner-Fan von der Generalprobe, die er besuchen durfte.

Roland Gündling (kl. Bild), der Vorsitzende der Sängerlust, denkt gerne ans ausverkaufte Konzert zurück: „Das war hervorragend und hat uns musikalisch enorm vorangebracht.“ Lachend ergänzt er: „Mayer ist ganz normal, wie ein Bäschdädder eben so ist.“ cos

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