Bürstadt

Sommertour Bürstädter Christdemokraten diskutieren über Bobstädter Themen

CDU-Chef sieht keine Chance für Tempo 30

Bobstadt.Zu einer Sommertour durch Bobstadt hatte der CDU-Stadtverband eingeladen. Doch diese fiel buchstäblich ins Wasser. Obwohl die tapferen Radfahrer entsprechend ausgerüstet waren – den Wassermassen, die vom Himmel fielen, wollten sie sich dann doch nicht aussetzen. So radelten Fraktionsvorsitzender Jürgen Eberle mit Mitgliedern aus dem Ortsteil, Stadtparlament und Magistrat in einer kurzen Regenpause zum Vereinslokal der TG Bobstadt.

Hier stießen Parteivorsitzender Alexander Bauer und Bürgermeisterin Bärbel Schader zu den Interessierten. Auf der Besichtigungsagenda hatten eigentlich der Besuch des Bahnhofs, der Spielplatz auf dem Messplatz, Sporthalle, Kita, Schule, Gewerbegebiet und neue Bauplätze in der Gemarkung Langgewann gestanden. So konzentrierte sich die Diskussion erneut auf das Dauerthema Frankensteinstraße und die gewünschte Geschwindigkeitsreduzierung. „Auf einer Straße, die nicht uns gehört, können wir keine Begrenzung auf 30 Stundenkilometer durchführen“, machte er deutlich.

Aufgewertet werden soll der Spielplatz am Messplatz. Darin waren sich Bärbel Schader und Jürgen Eberle einig. Eberle wies darauf hin, dass es in Bobstadt drei weitere Spielplätze gebe. „Alle sind in einem Topzustand“, machte der CDU-Fraktionschef deutlich.

Neben einem guten Schul- und Kitastandort sowie einem Bahnhof mit mehr Stellplätzen für Autos und Fahrräder wollen die Christdemokraten dafür sorgen, dass der Zusammenhalt und das Miteinander aller Generationen nicht aus dem Blick verloren werden.

Dazu gehören auch Bauplätze besonders für junge Familien. Derzeit lägen der Stadt circa 600 Anfragen von Bauinteressierten vor. Zudem sollen im Gewerbegebiet kleinere und mittlere Unternehmen zum Zuge kommen. Da Bobstadt verkehrsgünstig gelegen ist, hätten auch schon Bürstädter Firmen Anfragen für eine Umsiedlung gestellt.

Noch nicht endgültig geklärt sei die Sanierung des undichten Daches der Sporthalle. Anwohner der Naturoase Chausseeallee beschwerten sich außerdem darüber, dass Hundebesitzer oft die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht beseitigen würden. Die damit einhergehende Fliegenplage mache den Aufenthalt im Freien wenig angenehm.

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