Bürstadt

Neujahrskaffee Vom Sportcampus bis zur Kita-Erweiterung – in Bürstadt ist einiges geplant

CDU spricht über Zukunftspläne

Bürstadt.Landes- und kommunalpolitische Themen standen im Mittelpunkt beim Neujahrskaffee der Bürstädter Christdemokraten. Der CDU-Stadtverband hatte ins Nebenzimmer des Back- und Brauhauses Drayß eingeladen. Neben Vertretern aus dem Bürstädter Stadtparlament waren auch Bürgermeisterin Bärbel Schader sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer gekommen.

Lob für Landespolitik

Bauer ging in seinem Vortrag vor allem auf landespolitische Themen ein. Dabei nahm er auch Bezug auf den jüngst veröffentlichten bundesdeutschen Glücksatlas. „Innerhalb von acht Jahren sind die Hessen von Platz 14 auf Platz zwei geklettert“, stellte Bauer fest. In Hessen sei das Glück zuhause. Als Gründe dafür nannte der Bürstädter das über dem Bundesdurchschnitt liegende Grundeinkommen, die guten Gesundheitswerte sowie der starke Arbeitsmarkt. Mit 3,5 Millionen Erwerbstätigen habe Hessen derzeit den höchsten Beschäftigungsstand aller Zeiten.

Weitere Themen in seinem Vortrag waren die Bereiche Bildung und Sicherheit. Hier nannte Bauer die hohe Aufklärungsquote bei der Kriminalität. Dazu solle nicht nur die Videoüberwachung in den Kommunen demnächst weiter ausgebaut werden. Die Landesregierung wolle auch dem Mobbing und den Beleidigungen im Internet entschieden entgegentreten. Die Bedrohungen aus dem Internet sollen bekämpft werden. Zudem plane Wiesbaden, weitere Präventionsangebote zu schaffen.

Als besonderes Highlight im Land hob der CDU-Landtagsabgeordnete das Hessenticket für Senioren hervor. Seit 1. Januar könnten Senioren für 365 Euro im Jahr sämtliche ÖPNV-Angebote im Land nutzen.

Der neue Stadtverordneten-Vorsteher Jürgen Eberle, der vor wenigen Tagen seine erste Ansprache beim Neujahrsempfang der Stadt gehalten hatte, erinnerte an den Bürgermeisterwahlkampf des vergangenen Jahres, der teilweise „regelrecht mit Hass“ geführt worden sei. „Zum Glück ist das Klima im Kommunalparlament ein anderes. Hier ziehen alle an einem Strang“, lobte Eberle ausdrücklich auch die Oppositionsparteien.

Dennoch müsse man die Lokalpolitik in Zukunft noch besser zu den Bürgern transportieren. Die sozialen Netzwerke seien nicht der richtige Weg. „Ich befürworte die Bürgerversammlung“, so Eberle.

Kreisel und Klimakonzept

Neu im Amt als Fraktionsvorsitzende ist Ursula Cornelius. Sie ging auf die Planungen für das neue Jahr ein und nannte hier unter anderem den Bildungs- und Sportcampus im Osten der Stadt.

Weitere Themen, die im Jahr 2020 angegangen werden sollen, sind der Kreisel in der Nibelungenstraße und die Platzgestaltung am Historischen Rathaus. Ein neues Klimakonzept soll mit den Bürgern erstellt werden, und an einigen Straßen ist die Aufbringung von Fahrradpiktogrammen geplant. Des Weiteren soll eine neue Satzung für die wiederkehrenden Straßenbeiträge erarbeitet werden.

In Bobstadt ist die Erweiterung der Pater-Kolbe-Kita für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Außerdem gibt es die Idee, an der Ecke Frankenstein- und Mannheimer Straße einen Kreisel zu errichten. Riedrode erhält für den Friedhof eine neue Urnenwand, und die grundhafte Erneuerung der Bahnhofstraße ist vorgesehen.

„Lassen sie uns mit Mut und Zuversicht gemeinsam die Zukunft gestalten“, fand Bürgermeisterin Bärbel Schader noch ein passendes Schlusswort.

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