Bürstadt

Sicherheit Bürstadt beauftragt Security-Firma

Citystreife im alla-hopp!-Park

Bürstadt.Bänke oder Verkleidungen angekokelt, Seile aus der Verankerung gerissen, und die Tankstelle für E-Bikes zerstört: Die Schäden an der alla hopp!-Anlage in Heidelberg durch mutwillige Zerstörungen summieren sich auf rund 80 000 Euro im Jahr. In Bürstadt ist es – bis auf den Schaden an der Toilettenanlage und dem Pavillon in Höhe von 2000 Euro in diesem Jahr – vergleichsweise ruhig. Dafür sorgt – auch präventiv – eine Citystreife, die die Stadt beauftragt hat.

In den Sommerferien unternimmt die Firma Papst Security regemäßige Kontrollgänge in der Nacht. Ansonsten ist sie vor allem am Wochenende unterwegs. 25 000 Euro stehen dafür im städtischen Haushalt zur Verfügung. „Wir haben aber noch gar nicht so viel abgerufen dieses Jahr“, erklärt Bürgermeisterin Bärbel Schader auf Anfrage. Außer dem alla hopp!-Park gehe die Citystreife am Freizeitkickergelände und am Bahnhof vorbei. Bevor das Back- und Brauhaus Drays eröffnet hat, schauten die Mitarbeiter auch auf dem Marktplatz nach dem Rechten, so Schader. „Das gibt ein beruhigendes Gefühl“, betont sie.

Angefangen hat alles, als die alla-hopp!-Anlage gebaut wurde: „Wir haben uns von der Polizei und der Security-Firma beraten lassen, wie wir das Risiko von Vandalismus und Lärm minimieren können“, erklärt die Rathauschefin. Die Polizei habe daraufhin zu regelmäßigen Kontrollgängen geraten. „Das kann ich mit unserem Ordnungsamt aber nicht abdecken“, sagt Schader. Auch der Freiwillige Polizeidienst sei dafür nicht geeignet, weil er seine Routen und Zeiten selbst einteile.

Mit dem Engagement einer Securityfirma könne die Stadt flexibel reagieren, die Kontrollen auch mal kurzfristig verstärken. Im vergangenen Jahr hat die Stadt für diese Dienstleistung 20 000 Euro bezahlt, für 2018 wurde der Betrag dann aufgestockt. cos

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