Bürstadt

Pädagogik Zirkus-Projekt in der Bürstädter Schillerschule

Clowns und Akrobaten mit großer Freude in der Manege

Bürstadt.Zum neunten Mal gastierte der Zirkus Schillerini in der TSG-Halle. Beim Einmarsch von Akrobaten, Clowns, Seiltänzerinnen, Jongleuren, Einradartisten und Tellerdrehern meinte der Besucher, das Lampenfieber mit Händen greifen zu können. Zirkuspädagoge Marcus Kohne vom Centrum Mikado, seine Assistentin Kerstin Wilhelmi und die Eltern, die beim täglichen Training mithalfen, haben 130 Kinder der vierten Klassen in die Geheimnisse der Zirkuswelt eingeweiht.

Eine Woche lang durften die Kinder die Schule vergessen. Stattdessen konnten sie neue Talente bei sich entdecken. Das soziale Miteinander wurde dabei besonders gefördert. Klassenübergreifend gemischt waren auch die Schüler der Sprachheilschule und ihre Klassenlehrer mit von der Partie.

Kinder formen Pyramide

Während das Publikum, das aus Eltern, Großeltern, Geschwistern und ein paar kleineren Schillerschülern bestand, die Zirkuskünstler mit großem Applaus begrüßten, übernahmen Emily Süß, Carlo Leggiere und Lina Schüler die Moderation und gaben die Manege frei. Jetzt waren die Viertklässler die Stars. Da zeigten Artisten als Akrobaten ihr Können. Unter dem Jubel des Publikums formten sie sogar eine mehrstöckige Pyramide.

Kaum hatte sich das Publikum von dieser Show turnerischer Superleistung erholt, wirbelten lustige Clowns durch das Zirkusrund und schlichen sich mit Witz und Charme in die Herzen der Zuschauer. Wirbelnde Diabolos und Devilsticks gehörten ebenso zum kunterbunten Programm wie Seiltänzer mit atemberaubender Eleganz und geschickte Tellerdreher.

„Zirkus ist schon ein bisschen was anders als das, was man im normalen Sportunterricht macht“, freute sich Konrektor Rolf Winkler. Das stellten auch die Einradfahrer unter Beweis. „Einige der Kinder hatten noch nie auf einem Einrad gesessen und drehen jetzt sicher ihre Runden“, war Winkler vom Zirkus-Projekt und seinen talentierten Schülern begeistert.

Auch freute der Konrektor sich, dass die TSG erneut ihre Halle für das Projekt zur Verfügung gestellt hatte. Dazu unterstützte der Förderverein das Projekt und bezuschusste es zur Hälfte. Doch die Freude der Kids, für die das Zirkus-Projekt sicherlich als gute Erinnerung an ihre Grundschule bleiben wird, dürfte den finanziellen Aufwand gelohnt haben. Auch für die beteiligten Eltern war Schillerini eine tolle Sache. Fell

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