Bürstadt

Die Chance

Archivartikel

Martin Schulte zu den Plänen für Oli II in Bürstadt

Seit über 30 Jahren thront Oli II wie ein hässliches Fanal in Bürstadts Mitte. Fläche und Gebäude verrotten vor den Augen der bedauernswerten Anwohner, Boden und Grundwasser sind vergiftet. Seit über 30 Jahren haben sich Stadt und Juristen abgearbeitet an den Hinterlassenschaften des ehemaligen Pfannenherstellers. Die Abwicklung einer so heiklen Altlast war eine Nummer zu groß für die Stadt. Dazu kamen die Preisvorstellungen privater Grundstückseigentümer.

Mit der Bauland-Offensive Hessen hat Bürstadt nun unmittelbar das Land im Rücken. Die Stadt kann von großem und vielfältigen Expertenwissen profitieren. Vor allem aber auch davon, dass die finanzielle Abwicklung durch die Treuhand-Lösung außerhalb des Haushalts stattfindet.

Die Planer der Bauland-Offensive haben in ihrer Vollkostenanalyse ein finanzielles Defizit ermittelt, das an der Stadt hängen bleiben wird. Über die Höhe schweigen die Akteure natürlich, sie wollen ihre Verhandlungsposition nicht schwächen. Der Bürger muss davon ausgehen können, dass Verwaltungschefin wie Politik die Stadt mit dieser Summe nicht überfordern. Dem Defizit stehen die Vorteile gegenüber: Altlastensanierung, ökologische wie optische Aufwertung, neue, bezahlbare Wohnungen ohne neuen Flächenverbrauch.

Es ist d i e Chance für Bürstadt.

 
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