Bürstadt

Erich Kästner-Schule Acht- und Neuntklässler schauen sich bei Berufsinformationsbörse um / Ehemalige berichten

Einblicke in die Arbeitswelt

Archivartikel

Bürstadt.„So ein Glück hatten wir damals noch nicht“, meinte Lucas Hampel, Ehemaliger der Erich Kästner-Schule (EKS) in Bürstadt, mit Blick auf die Berufsinformationsbörse. Er selbst vertrat mit seiner ehemaligen Klassenkameradin Selina Freiler ihren gemeinsamen Arbeitgeber, die Deutsche Bahn. Bei der Börse in der EKS-Turnhalle stellten sich lokale, regionale sowie überregionale Firmen den Schülern der achten und neunten Klassen vor und informierten über Ausbildungsberufe und Einstiegsmöglichkeiten.

Angebot für die Zukunft

„Bereits beim Sommerfest der EKS hatte ich Sven Dehoust von der Schule angesprochen, ob wir bei der Börse das nächste Mal auch dabei sein könnten“, erzählte Hampel. Für ihn ist die Berufsinformationsbörse ein wichtiges Angebot für die Zukunft der Schüler, hier kommen sie mit Repräsentanten der Firmen in Kontakt, können mit Ausbildern sprechen. Oftmals sind zudem Auszubildende und Lehrlinge mit vor Ort, die etwa dasselbe Alter wie die Schüler haben.

„Wir suchen immer Leute und möchten hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen“, so Lucas Hampel, der gerne langfristig als Schulpate sein Unternehmen vor Ort vertreten würde. „Neben Lucas und Selina sind noch weitere ehemalige Schüler bei der Börse dabei. Das ist natürlich besonders motivierend für die jetzigen Schüler“, fand Lehrer Sven Dehoust.

22 Firmen hatten ihre Informationsstände in der Turnhalle aufgebaut, hielten oftmals auch berufspraktische Beispiele oder mechanische Gerätschaften bereit, die die Schüler ausprobieren oder bestaunen konnte.

Die Agentur für Arbeit stellte etwa Nischenberufe vor, die Raiffeisenbank Ried den Bankkaufmann, das Hauptzollamt Darmstadt sprach über Beamtendienste beim Zoll oder der Steuerverwaltung. Aus Bürstadt war der katholische Kindergarten St. Peter dabei und machte Werbung für den Erzieherberuf. Das Altenheim St. Elisabeth stelle Pflegeberufe vor und die Stadtverwaltung Bürstadt Berufe im öffentlichen Dienst. „Die Auswahl ist vielfältig, einzig der Gastronomiebereich fehlt hier“, so Dehoust.

Die Schüler konnten sich über Berufe wie Chemikant, Industriemechaniker, Klempner, soziale Berufe, Finanzwirt oder Elektroniker informieren. Zehn Klassen der EKS sowie ausgesuchte Schüler aus dem Hauptschulzweig nahmen das Angebot der Berufsinformationsbörse wahr. „Alle haben einen Laufzettel erhalten. Sie sollen sich an mindestens vier Ständen über einen Beruf informieren“, ergänzte Dehoust.

Auf diesem Zettel konnten die Schüler notieren, welche Fähigkeiten und welcher Schulabschluss für den jeweiligen Beruf erforderlich sind. „Zugleich kann man hier auch Kontakte für Praktika knüpfen“, sagte der Lehrer. Er sei bereits gespannt, ob durch die Börse Stellen für die Praktikumsphase im März vergeben werden.

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