Bürstadt

Haushalt Bürstadt rechnet mit Steuerausfällen

Eine Million Euro weniger als erwartet

Archivartikel

Bürstadt.Mit Steuerausfällen von einer Million Euro rechnet Bürstadts Kämmerer Ralf Kohl. „Das überrascht einige Kommunen, Groß-Rohrheim beispielsweise, aber auch uns“, sagte Kohl in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Die Steuereinnahmen sprudeln zwar, doch aufgrund des extrem guten ersten Halbjahrs 2017 hätten die Kommunen mit sehr hohen Einnahmen gerechnet. „Dieses Niveau lässt sich nicht halten, und das setzt sich wohl auch 2019 fort.“

Kein Überschuss zu erwarten

„Bei der Gewerbesteuer schaffen wir vielleicht noch die 4 Millionen Euro, im Plan standen sogar 4,25 Millionen Euro“, erklärte Kohl. Er geht davon aus, dass Bürstadt 2018 nicht wie erwartet einen Überschuss erzielen wird, aber der Haushalt immerhin ausgeglichen werden kann.

„Wir haben Zuwächse, aber die fallen eben geringer aus“, sagte Alexander Bauer (CDU). Er plädierte dafür, weiterhin gut zu haushalten, denn die Einnahmen könnten künftig vielleicht noch häufiger nicht mehr so sprudeln.

Ralf Kohl gab in seiner Stellungnahme im Ausschuss einige Details aus dem Haushaltsbericht bekannt. Demnach liegen die Einnahmen aus der Spielapparatesteuer mit 440 000 Euro fürs erste Halbjahr etwa zehn Prozent über dem Planansatz. Rund 50 0000 Euro mehr werden dagegen für das Personal aufgrund des hohen Tarifabschlusses fällig. cos

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