Bürstadt

Krabbelkäfer Beim Kinderkleiderbasar herrscht Hochbetrieb / Änderung bei Nummernvergabe

Eltern greifen für ihre Kleinen zu

Bürstadt.Der Kinderkleiderbasar der Bürstädter Krabbelkäfer hat einen festen Platz in vielen Kalendern junger Eltern. Denn zweimal im Jahr haben sie im Bürgerhaus die Gelegenheit, preiswert für den schnell wachsenden Nachwuchs einzukaufen. Auch am Samstag war das Bürgerhaus ein wahres Eldorado für Schnäppchenjäger.

Das seit Jahren bewährte Organisationsteam Sarina Gremm, Simone Föry, Stefani Bardelang, Ulrike Held, Daniela Schuck und Sabine Massoth hatte den Verkauf wieder bestens vorbereitet. 110 Verkäufernummern waren 14 Tage vorher ausgegeben worden, und 70 Verkäufer hatten ihre Mitarbeit als Helfer zugesagt. "Der Flohmarkt funktioniert nur, wenn wir mindestens 60 Helfer haben", erklärte Sarina Gremm. Denn bis die Warenangebote nach Größe sortiert sind, dauert es eine Weile.

Mit Etikett versehen

Schließlich sollen die Kunden zielgerecht ihre Auswahl treffen können. Nur etikettierte Waren, auf der die Verkäufernummer und der Preis stehen, kommen zur Auslage. Außerdem müssen Kinderwagen, Schaukeln, Wippen, Bücher und Spielzeug aller Art ebenfalls ihren Platz finden. Erstlings- und Schwangerschaftsbedarf sind ebenso im Angebot. Selbstverständlich können die Einkäufer nach Herzenslust für die kommende Wintersaison in warmer Kleidung für den Nachwuchs stöbern.

Während die Helfer 70 Artikel und Spielsachen verkaufen und vorab selbst einkaufen dürfen, ist der Kleiderverkauf der Nicht-Helfer auf 50 Artikel limitiert. Schon am Vorabend treffen sich die Helfer bereits zum Aufbau im Bürgerhaussaal. Früh aufstehen heißt es am Flohmarkt-Tag. Schon um 7 Uhr kommen die Helfer zum Verteilen der Waren in der Halle und bereiten sich auf den Ansturm vor. Und der setzte diesmal wieder mal pünktlich ein. Zuerst kamen Schwangere, die ihren Mutterschutzausweis vorlegen müssen, jeweils mit einer Begleitperson zum Zuge.

Erst danach wurde der Saal für andere Schnäppchenjäger geöffnet. Unter ihnen auch Anke Booker, die vor zwei Jahren mit ihrer Familie auf den Boxheimerhof gezogen ist. Sie hatte ihren drei Monate alten Sohn Jeremy im Kinderwagen zum Flohmarkt mitgebracht. "Es ist super und eine tolle Gelegenheit", sagte sie. Es gebe breite Gängen, und auch an der Kasse ging es routiniert und schnell zu.

85 Prozent des erzielten Verkaufspreises gehen an die Verkäufer. Das Krabbelkäferteam behält 15 Prozent und spendet diese. Mittlerweile sind so etwa 70 000 Euro zusammen gekommen. In den Genuss von Spenden kamen nicht nur Kindergärten und Schulen, sondern auch Einrichtungen für behinderte Menschen. "Unser nächster Spendentermin ist der 19. Februar", verriet Simone Föry.

Verteilung per E-Mail

Die Verkäufernummern werden künftig per E-Mail verteilt. Unter www.krabbelkaefer.de werden diese erstmals am 3. März ab 10 Uhr für den Frühjahrsbasar am 17. März ausgegeben. "Und wenn wir jetzt das Geld ausgezahlt und aufgeräumt haben, dann freuen wir uns auf einen gemeinsamen Abend", sagte Sarina Gremm. Denn bei aller Arbeit soll das Engagement für die gute Sache auch Spaß machen.

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