Bürstadt

Es gibt bessere Lösungen

Archivartikel

Sandra Bollmann spricht sich gegen den Umzug aus

Seit Jahren kocht das Thema immer wieder hoch. Die Sprachheilabteilung an der Bürstädter Schillerschule sollte schon so oft wahlweise umziehen oder aufgeteilt werden, dass man gar nicht mehr mitzählen mag.

Zerschlagen haben sich die Pläne immer wieder. Weil keine Schule im Kreis so viele freie Räume hat, um den Zuwachs aufzunehmen. Und auch die Fahrzeiten können kaum den Ausschlag geben: Muss ein Schüler aus dem hinteren Odenwald in die Rheinebene pendeln, macht es nur wenig Unterschied, ob der Bus nach Bürstadt oder Heppenheim abbiegt. Lediglich das Platzproblem an der Schillerschule ließe sich mit der Verlegung der Sprachheilschüler in den Griff kriegen. Mit dem Ausbau der Betreuung und den steigendenden Schülerzahlen wird es dort tatsächlich enger und enger.

Hier sind allerdings die Planer des Kreises gefragt, um eine passende Lösung zu finden. Auch die Fahrpläne der Kinder könnten durchaus so gestaltet werden, dass niemand stundenlang im Bus sitzen muss. Dann ist es auch nicht mehr nötig, eine Grundschule und eine Sprachheilabteilung auseinanderzureißen, die eng zusammengewachsen sind. Kinder mit und ohne Handicap erleben den Schulalltag zusammen – und lernen dabei, was Inklusion bedeutet.

 
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