Bürstadt

Evangelische Kirche Aktion soll Angst nehmen und Mut machen

„Fehlende Gemeinsamkeit leben“

Archivartikel

Bürstadt.Kreativ sind sie, die Hoffnungssteine, die derzeit auf den Stufen und im Vorhof der evangelischen Gemeinde abgelegt werden. Aber nicht nur in der Kernstadt sind die Maler aktiv, auch in den Vororten sammeln sich die Steine an. Pfarrerin Johanna Gotzmann ist begeistert von dieser Aktion: „Es ist toll, was alles von den Gläubigen auf die Beine gestellt wird. Wir müssen Wege finden, die fehlende Gemeinsamkeit zu leben, und dies ist ein schöner Weg.“ Besonders die Konfirmanden und Schüler beteiligen sich als Künstler.

Am Tor in der Heinrichstraße hängen auf einer Wäscheleine zudem viele Karten mit Sinnsprüchen aus der Bibel, die zum Mitnehmen gedacht sind. In der aktuellen Situation sollen sie die Angst nehmen und Mut machen. Und es gibt viele Freiwillige, nicht nur aus den verschiedenen Gruppen der Kirche, sondern auch darüber hinaus. Sie verteilen den Sonntagsgruß, eine zusätzliche Form des Gemeindebriefes, in alle Haushalte der treuen Gottesdienstbesucher.

Er enthält oft die Predigt der vergangenen Woche und ist auch fast so aufgebaut wie eine normale Messe, die man zu Hause nachlesen kann. Er ist für alle Gläubigen gedacht, die nicht an den digitalen Angeboten teilnehmen können oder zusätzlich zu den digitalen Besuchen. Die Pfarrerin, Pfarrer Rainer Heymach und Prädikantin Christiane Sillus wollen mit all den Initiativen ein deutliches Zeichen der Verbundenheit setzten. cid

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional