Bürstadt

Austausch Bürstädter Judoka freuen sich über Besucher

Freundschaftliche Bande nach Litauen geknüpft

Bürstadt.Dass Sport verbindet, hat der 1. Judoclub Bürstadt anschaulich bewiesen: Der Verein hat freundschaftliche Bande nach Litauen geknüpft. Jetzt schauten junge Judoka in Bürstadt vorbei. „Weltoffenheit wird von euch praktiziert und gelebt“, freute sich auch Bürgermeisterin Bärbel Schader. Sie war ins Café Flair gekommen, um die Gäste zu begrüßen. Dominykas, Barunas und Pouilas waren mit dem ersten Vorsitzenden Arunas Miseckas vom Judoclub Sataris aus Kaunas angereist.

„Kreisbeigeordneter Heinz Klee hat uns im Jahr 2016 angesprochen, ob wir nicht freundschaftliche Beziehungen mit Kaunas eingehen wollten“, erzählte Reinhold Schober, Vorsitzender des 1. Judoclub Bürstadt. Der Kreis Bergstraße und die etwa 360 000 Einwohner zählende Stadt pflegen schon einen regen Austausch.

Die beiden Judovereine waren sich dann schnell einig. Eine Partnerschaft eingehen, sich bei sportlichen Wettkämpfe treffen, die Jugendlichen miteinander bekannt machen und daraus entstehende Freundschaften fördern – diese Ziele beflügelten im Januar den ersten Turnierbesuch einiger Bürstädter in Kaunas.

„Herzliche Menschen“

„Wir wurden dort fürstlich betreut“, schwärmte Reinhold Schober. „Litauen ist ein wunderschönes Land und die Menschen sind sehr herzlich“, stellte er fest. Zu gerne erinnert er sich an verschiedene Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen. Doch besonders stolz zeigte er sich über die „Schnelligkeit“, mit der die neuen Freundschaftsfäden nach Kaunas geknüpft werden konnten.

Beim Besuch der drei Jungs und ihres Begleiters, die im Litauischen Gymnasium in Hüttenfeld und im Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels übernachteten, stehen nicht nur ein gemeinsames Trainingslager und Turnier auf dem Programm. „Wir wollen nach Worms in den Zoo und zum Indoor-Klettern“, erzählte zweiter Vorsitzender Lothar Kilian, der als Sportwart und Trainer mit von der Partie ist. Nachdem Bärbel Schader die Besucher zum Mittagessen eingeladen hatte, schlug sie vor, auch noch die alla-hopp!-Anlage zu besuchen. Spätestens im kommenden Jahr wollen die Bürstädter ihre jungen Gäste dann wieder zur Judosafari begrüßen. Fell

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