Bürstadt

EKS Zehnter hessischer Tag der Nachhaltigkeit als Thema in der Schule

Frische Lebensmittel statt Dosenfutter

Bürstadt.Lebensmittel werden tagtäglich tonnenweise nicht nur in Deutschland weggeworfen. Oft ist nur das aufgedruckte Verfallsdatum dafür verantwortlich. Dazu ersticken die Meere im Plastikmüll.

Auch die oftmals weiten Transportwege von frischem Obst und Gemüse – fast selbstverständlich in Plastik verpackt – belasten die Umwelt nachhaltig. Beim zehnten hessischen Tag der Nachhaltigkeit beschäftigten sich die Jahrgangsstufen fünf, sechs und neun der Bürstädter Erich Kästner-Schule eingehend mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Während die Fünftklässler einen Bücherflohmarkt organisiert hatten, widmeten sich die neunten Klassen den Biokunststoffen und beschäftigten sich mit nachwachsenden Rohstoffen. Zusammen mit Lehrerin Elke Wagner-Pommerenke erkundeten sie Lebensmittel. Mit einer Weltkarte spürten die Schüler anhand von Verpackungen das Herkunftsland der Ware auf. Bei einem Sinnesparcours konnten die Schüler den versteckten Kalorien auf die Schliche kommen.

Nicht wenige Schüler staunten, dass Rotkohl nicht aus der Dose kam, sondern als frischer Kohlkopf fest auf dem Tisch lag. Wirsing oder eine Kokosnuss lagen ebenso zum Anschauen, Befühlen und Testen bereit. Auch Birnen oder ein dicker Kürbis zogen die Aufmerksamkeit auf sich.

Von Dill überrascht

So mancher Schüler wusste weder, wie Dill aussieht oder riecht, noch war ihm klar, wie viele Zuckerstücke in einer Limonade stecken. Einige stellten erstaunt fest, als er erfuhr, welche Fettmassen in einer Chipstüte oder Ketchup-Flasche lauern.

„Der Supermarkt Neukauf unterstützt uns mit Obst, Gemüse und Kräutern“, erklärte Wagner-Pommerenke. Die Anschauungsobjekte wurden an die Koch-AG weitergegeben. „Dort werden sie verarbeitet und kommen auf den Tisch“, erklärte Wagner-Pommerenke. Fell

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