Bürstadt

Ausschuss Einstimmigkeit bei allen Fragen

Gebühren für Feuerwehr neu geregelt

Bürstadt.Durch eine umfangreiche Tagesordnung hat sich der Haupt- und Finanzausschuss bei seiner Sitzung am Mittwoch im Bürstädter Rathaus gekämpft. Dabei wurden alle Beschlüsse einstimmig dem Stadtparlament empfohlen.

Neufassung der Feuerwehrgebühren: Norman Krauß vom Planungsbüro Eckermann und Krauß hat die wesentlichen Änderungen für die Gebühren der Feuerwehr vorgestellt. Künftig soll nach Fallpauschalen abgerechnet werden. So kostet ein Fehlalarm einer Brandmeldeanlage 1008 Euro, ein Unwettereinsatz mit Wasser im Keller 350 Euro.

Abwasser: Der Haupt- und Finanzausschuss hat beschlossen, über einen Beitritt zum Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) erst im kommenden Frühjahr weiter zu verhandeln. Bis dahin wollen die Politiker grundlegend über das Thema nachdenken und sich mit Lampertheim austauschen, ob eine Chance auf eine Druckleitung zur Mannheimer Kläranlage besteht, auch wenn sich die Verwaltung ablehnend geäußert hat.

Ausschreibungen: Bürstadt will sich künftig bei Ausschreibungen vom Landkreis Darmstadt-Dieburg helfen lassen. Dort sitzen laut Bürgermeisterin Bärbel Schader Experten, die Ausschreibungen rechtssicher formulieren und begleiten können. Auch andere Kommunen des Kreises lassen sich dort beraten.

Gesundheitsversorgung: Bürstadt will sich am Netzwerk Ortsnahe Versorgung Ried (NORIE) beteiligen. Wie die Zusammenarbeit im Detail aussehen soll, wird noch beraten. Das grundsätzliche Ja sei laut Bürgermeisterin aber erforderlich, um Fördergelder zu beantragen.

E-Car-Sharing: Bürstadt will zwei Angebote zum Teilen von Elektrofahrzeugen prüfen. Eines kommt von Energieried, eines von Mainova.

Schwimmbad: Bürstadt will mit einem neuen Kassen- und Zugangssystem zum Schwimmbad warten, bis Lampertheim sich für ein neues System entschieden hat. Im Rahmen der Sportpark-Planungen soll es einen zweiten Zugang zum Bad geben.

Bauhof: Da auf dem Gelände der ehemaligen Biogasanlage Baumaßnahmen notwendig sind, um das Areal winterfest zu machen, will die Stadt gleich einige Aufträge vorziehen, die für den Umzug des Bauhofs notwendig sind. Dafür will die Stadt Mittel in Höhe von 300 000 Euro zur Verfügung stellen, die eigentlich für den Umbau der Nibelungenstraße gedacht waren. kur

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