Bürstadt

Coffee-Stop Aktion in der Kita Pater Maximilian Kolbe

Genießen und dabei Gutes tun

Bobstadt.„Kaffee. Trinken. Gutes tun!“, so lautet das Motto der „Coffee-Stop-Aktion“ des Misereor Hilfswerks. Hierbei können Mitbürger im Kleinen, mit dem Genuss einer Tasse Kaffee und Kuchen, die Welt ein Stückchen besser machen. So auch in der Kindertagesstätte Pater Maximilian Kolbe in Bobstadt, wo erneut zum „Coffee-Stop“ mit Leckereien geladen wurde.

Mit dieser Aktion möchte die Einrichtung auf Fairen Handel hinweisen, zugleich wurden Spenden für die Arbeit von Misereor gesammelt. Denn die Spendenaktion bringt Menschen zusammen und informiert in einem ungezwungenen Rahmen über Hilfsprojekte gegen Armut, Hunger und Ungerechtigkeit.

Den ganzen Tag über betreuten Mitglieder aus dem Elternbeirat, weitere Ehrenamtliche oder auch Erzieherinnen den Kaffee- und Kuchenstand im Foyer. Organisiert wurde die Aktion vom Elternbeirat, so Mitglied Nicole Spaniol. Dank Zuwendungen aus diesen Reihen sowie von weiteren Eltern konnte auf Spendenbasis Kaffee und Kuchen angeboten werden. Jeder entschied selbst, was er in die Spendenbox für Misereor geben wollte.

Seit über zehn Jahren wird dieser „Coffee-Stop“ bereits in der Kindertagesstätte angeboten. „Vergangenes Jahr sammelten wir für Misereor-Projekte in Indien, wie den Kampf gegen Kinderarbeit. Dieses Jahr haben wir uns Südamerika ausgesucht“, berichtete Erzieherin Birgit Thomas. Projekte wie die Förderung von Mädchen in diesem Land oder Bildungsprojekte ständen dort im Vordergrund.

Beim „Coffee-Stop“ kamen Eltern und Großeltern vorbei, sie konnten vor Ort in der aufgebauten kleinen Cafeteria ihre Leckereien genießen oder welche mit nach Hause nehmen. Als schöner Nebeneffekt kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch, lernten sich kennen. Oftmals sähe man sich nur schnell morgens oder am nachmittags beim Bringen und Abholen der Kinder, so gab es Gelegenheit, etwas länger zu verweilen. Die Aktion sollte zudem auf die Bedingungen der Menschen aufmerksam machen, welche beim Kaffeeanbau und -abbau beteiligt sind. Denn hinter dem Genuss von Kaffee stecke auch soziale Verantwortung. Mit den Materialen von Misereor sowie im Gespräch erfuhren die Besucher, was einen Kaffee zu einem guten Kaffee macht. Nicht nur, wenn er gut schmeckt, sondern auch, „wenn der Preis für alle stimmt, wenn die Herstellung menschwürdig ist, wenn Kinder Schulen besuchen können, statt auf den Feldern zu arbeiten“, wie es Misereor formulierte.

Fairer Handel stand zudem im Vordergrund und Informationen über das Engagement von Misereor, dem Hilfswerk der katholischen Kirche. str

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