Bürstadt

Politik Bürstädter Stadtverband zeichnet langjährige Mitglieder aus

Hans-Werner Vetter seit 50 Jahren in der CDU

Bürstadt.Würdigung, Anerkennung, Urkunden und Ehrennadeln kennzeichneten die Jubilar-Ehrung der Bürstädter Christdemokraten. Der Stadtverband hatte zu einer Feierstunde in den Saal des Historischen Rathauses eingeladen. Musikalisch wurde der Vormittag vom Bläserquartett „Presto“ unter der Leitung von Wolfgang Rothenheber begleitet. Die neu gewählte Vorsitzende Julia Kilian-Engert begrüßte die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch den Parlamentarischen Staatssekretär und CDU-Kreisvorsitzenden Michael Meister, den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer, den CDU-Ehrenvorsitzenden Ewald Stumpf und die beiden Ehrenbürger Marga Esswein und Horst Strecker.

Mit sehr persönlichen Dankesworten würdigten Alexander Bauer und Erster Stadtrat Walter Wiedemann die Jubilare. So gehört Hans-Werner Vetter seit 50 Jahren der Partei an und hat sich sowohl als Beisitzer und auch als Stadtverordneter eingebracht. Als Kindergartenbeirat war er ebenso aktiv. Und er bringe sich auch jetzt noch mit seiner sachlichen Art beim TV Bürstadt und bei der Bürgerstiftung ein. Zudem ist es ihm gelungen, seinen Sohn Burkhard für die Politik zu begeistern – allerdings nicht in der CDU, sondern der FDP.

Seit 45 Jahren gehört Jutta Timm der CDU an. 1977 ins Stadtparlament gewählt, arbeitete sie aktiv im Jugend- und Sozialausschuss, war am Runden Tisch „Generationenforum“ aktiv und bekam 2006 den Landesehrenbrief.

Seit 30 Jahren sind Rainer Beckerle, Elsbeth Halkenhäuser, Marlene Hartmann, Harald Reif, Guido Pabst und Bärbel Schader aktiv. Walter Wiedemann skizzierte den politischen Werdegang seiner langjährigen Weggefährtin Bärbel Schader, die zwar aus einem politisch engagierten Haus stammt, aber erst nach Beendigung ihrer Ausbildung als Bankkauffrau und einem Studium dem Ruf der Politik folgte. Wiedemann schilderte ihre Arbeit auf vielen sozialen Arbeitsfeldern und auch ihre Zeit als Stadtverordnetenvorsteherin. Inzwischen ist sie Bürgermeisterin in der zweiten Amtszeit. Wiedemann fungiert dabei als ihr Stellvertreter. Die jeweilige Epoche der Stadtpolitik und CDU-Historie wurde umrahmt von Zeitreisen, die Reinhold Tremmel zusammengestellt hatte.

Michael Meister nahm in seiner Ansprache aktuelle politische Themen aus der Bundespolitik auf. Mit Blick auf das von der SPD-Basis gewählte neue Duo an der Parteispitze sagte Meister: „Der Koalitionsvertrag gilt. Wir haben gemeinsam gute und zukunftsweisende Punkte auf den Weg gebracht. Das sollte die SPD im Blick haben, wenn sie selbstkritisch auf die vergangenen zwei Jahre zurückschaut.“ Den Abschluss bildete die Nationalhymne, die zum gemütlichen Teil und zu den Ehrungen überleitete.

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