Bürstadt

Brandschutz Bürstädter Feuerwehr freut sich beim Tag der offenen Tür über viele Besucher / Mitgliederwerbung groß geschrieben

Heißer Einsatz vor dem Stützpunkt

Bürstadt.Wer am Sonntagmorgen noch nicht wach war, den weckten garantiert die rhythmischen Trommelwirbel des Spielmannszugs der Feuerwehren Bürstadt-Hofheim. Die offizielle Eröffnung zum Tag der offenen Tür übernahm dann Wehrführer Simon Lamprecht. Unter den vielen Besuchern befand sich auch der Bürstädter Ehrenkommandant Hermann Lurg.

Auch Kameraden aus Lampertheim, Biblis, Wattenheim, Riedrode und Bobstadt ließen sich bei hochsommerlichen Temperaturen mit Gemüseeintopf, Rollbraten oder Schnitzel verwöhnen. Dazu fanden frisch zubereitete Champignons und Wellfleisch reißenden Absatz.

Der Nachwuchs tobte sich derweil in der Hüpfburg aus oder löschten an dem kleinen Häuschen – dem „Rauchhaus“ – fachmännisch erste Flammen auf dem Dach. Wer Lust hatte, angelte in einem Pool nach (Plastik)-Fischen oder vergnügte sich an der Torwand. Die Betreuer, Mitglieder der Jugendfeuerwehr, nahmen das kreischende Gelächter und die durchweg vergnügten Gesichter zufrieden zur Kenntnis.

Zur Mitgliederwerbung hatten die jungen Leute Infostände aufgestellt. Aber nicht nur die Kinderfeuerwehr nutzte die Gunst der Stunde, auch die Einsatzabteilung braucht neue Mitglieder – genauso wie der Spielmannszug.

Kaum hatten es sich die ersten Besuche an den Tischen und Bänken im Gerätehaus gemütlich gemacht, überreichte der Katholische Kirchenmusikverein einen bunten Melodienstrauß. Sie übergaben musikalisch „Tulpen aus Amsterdam“ oder unterstrichen den Tag treffend mit „Wunderbar“.

Alfred Engert, seit Jahren engagierter Feuerwehrvereinschef, kündigte an, dass die Überschüsse aus dem arbeitsreichen Tag der Feuerwehrjugend zugutekommen sollen. Denn der Nachwuchs braucht neue Geräte für das Jugendzeltlager. Auch ein neuer Wimpel soll die mittlerweile 50 Jahre alte Fahne ersetzen.

Messestand auf der Wunschliste

Zudem will die Wehr einen Messestand erwerben, um sich so noch besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. „Wir nehmen auch gerne Seiteneinsteiger in unsere Reihen auf“, betonte Engert. Er hatte noch bis spät in der Nacht am heimischen Backofen gestanden und einen Kuchen für das reichhaltige Büffet gebacken.

Insgesamt packten rund 70 aktive und passive Mitglieder mit an. Zudem standen die Brandschützer gleichzeitig für den Notfall bereit. Ihren imposanten Fuhrpark hatten sie vors Gerätehaus gefahren und zur Besichtigung freigegeben. Fasziniert waren nicht nur die Kleinen, auch so mancher Papa riskierte einen Blick auf die Wunderwerke der Technik.

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