Bürstadt

Wahlkampf Birgit Heitland stellt sich beim CDU-Frauenfrühstück im Bürstädter Bürgerhaus vor

„Hessen wird gut regiert“

Bürstadt.In kleiner, aber feiner Runde hatten sich die CDU-Frauen im Saal des Historischen Rathauses zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen gefunden. CDU-Stadtverbandsmitglied Christine Eberle begrüßte die Gäste und stellte ihnen Birgit Heitland vor, die seit Mai 2017 Mitglied des Landtages ist und bei den Wahlen am 28. Oktober erneut antritt.

Die gelernte pharmazeutisch-technische Assistentin und Mutter zweier Kinder engagiert sich schon lange als Stadtverordnete in Zwingenberg und als stellvertretende Kreisvorsitzende. In ihrem Wahlkreis Bergstraße-Ost ist sie auch für Frauen und deren Belange aktiv.

So wies sie darauf hin, dass der hessische Landtag die komplette Befreiung von Kitagebühren für jeweils sechs Stunden am Tag beschlossen habe. „Eine komplette Befreiung ist nicht möglich, da wir keine solide Finanzierung dafür haben“, machte sie deutlich. Sie wies aber auch darauf hin, dass der Abbau von Schulden bei den Umsetzungen von Wünschen von Bedeutung sei. Den rund 30 anwesenden Frauen präsentierte sie sich sympathisch und engagiert.

Auch auf den Fachkräftemangel in der Pflege ging Birgit Heitland ein. Sie machte sich dafür stark, Hürden abzubauen und auch Menschen ohne Schulabschluss eine Ausbildung zu ermöglichen – zunächst in einem zweijährigen Versuch. „Hier können wir Fachkräfte rekrutieren“, war sie sich sicher.

Veränderungen seien dringend nötig. Dazu gehöre aber auch, die „Wertschätzung für den Beruf zu steigern“. „Dieser Beruf ist auch eine Berufung“, stellte sie fest. Zudem wünschte sie sich eine gemeinsame Ausbildung für Krankenschwestern und Altenpfleger.

Heitland wies zurück, dass in Hessen ein Lehrermangel bestehe, im Gegenteil – sie sah das Land dabei weit vorne. „Hessen wird gut regiert“ lautete ihr Fazit. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Bauer hervor, und bedankte sich ironisch in Berlin für sinkende Umfrageergebnisse. Ihrer Ansicht nach betreibe die AfD zudem nur Propaganda und habe keine Lösungsvorschläge.

Unumstößlich und christlichen Werten verbunden sieht sie die Hilfe für Asylsuchende. Jedoch nur, wenn diese eine Berechtigung dazu haben. Sie wies auf 20 000 Rückführungen hin, die das Land in den letzten Jahren durchgeführt habe. „Wie haben konsequent abgeschoben“, stellte sie fest. Fell

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