Bürstadt

Gesellschaft Hospizverein berät telefonisch und persönlich

Hilfe für Trauernde

Bürstadt.Fast vollständig zum Erliegen gekommen ist durch das eingeschränkte Kontaktverbot die ehrenamtliche Tätigkeit der 32 Palliativ- und Hospizbegleiterinnen – aber nur fast. Denn die Palliativ- und Hospiz-Initiative Ried (PaHoRi) arbeitet beratend weiter. „Seit vergangene Woche haben wir dienstags und donnerstags wieder von 15.30 bis 18 Uhr unser Büro in der Schubertstraße geöffnet“, erklärte Koordinatorin Gaby Weiß-Szpera.

Der Verein berät und begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Die Ehrenamtlichen erfüllen Wünsche, tragen Hoffnungen und Ängste mit. Trauereinzelgespräche und individuelle Beratung zu Pflegesituation und -möglichkeiten sollen dabei für Entlastung sorgen.

Helfer gesucht

Speziell für Kinder und Jugendliche steht Petra Bauer als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch, wenn sie im Moment weder in Kindergärten noch Schulen anzutreffen ist und Gesprächskreise für trauernde Kinder nicht stattfinden können, so hofft der Verein, dass bald eine neue Trauergruppe für Elf- bis 14-Jährige die Arbeit wieder aufnehmen kann.

Antje Egle hält dagegen telefonischen Kontakt zu Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen. „Das wird sehr gut angenommen“, so Weiß-Szpera. Sie bedauert, dass im Moment das Trauerfrühstück ausfallen muss. Doch die Koordinatorin blickt optimistisch in die Zukunft: So hofft sie, am Freiwilligentag (19. September) unter dem Motto: „Wir schaffen was“ mit Helfern den Hospizgarten aufhübschen zu können. „Helfer werden gesucht“, sagt sie lachend. Zudem ist sie zuversichtlich, dass ab dem 12. September die Qualifizierungsausbildung für Hospizbegleiter wieder aufgenommen werden kann. „Anmeldungen sind ab sofort möglich“, macht sie deutlich. Fell

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