Bürstadt

Ausschuss Bebauungsplan für Wiese auf den Weg geschickt

Hunde sollen nächstes Jahr toben können

Archivartikel

Bürstadt.Bürstadt ist der Hundewiese ein großes Stück näher gekommen. Anfang nächsten Jahres sind wohl endlich die baurechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Areal östlich der Bahnlinie Mannheim – Frankfurt und südlich der B 47 entsprechend angelegt werden kann. Die weitere Verzögerung ergibt sich nun vor allem dadurch, dass auch der Flächennutzungsplan geändert werden muss. Denn dort ist bislang nur landwirtschaftliche Nutzung erlaubt.

Auf der Mähwiese soll ein Bereich von 0,5 Hektar, also von 200 Metern Länge und 30 Metern Breite, als Hundetobewiese eingezäunt werden. Angedacht ist eine Zweiteilung der Wiese in einen Spiel- und einen Trainingsbereich Die Hundewiese wird dann öfter gemäht als bisher. Dafür soll in anderen Bereichen das Gras länger stehen bleiben, wie Planungsingenieur Michael Schweiger erläuterte. Der Bebauungsplan mache es auch möglich, einen Unterstand oder eine Überdachung mit einzuplanen. Außerdem regte Schweiger Baumpflanzungen an, um für Schatten zu sorgen.

Kosten von 40 000 Euro

Während sich CDU und FDP dafür stark machten, das Projekt nun so auf den Weg zu bringen, erneuerte Boris Wenz ( SPD) die bereits in der Vergangenheit vorgebrachten Bedenken, die Hundewiese so groß zu planen. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 40 000 Euro, weshalb Wenz dafür plädierte, erst einmal nur einen Teil der Wiese einzuzäunen. „Wenn diese entsprechend angenommen wird, können wir das immer noch vergrößern“, so der SPD-Mann. Dafür fand er allerdings keine Unterstützung. Der Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans wurden einstimmig bei einer Enthaltung dem Stadtparlament zum Beschluss empfohlen. kur

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