Bürstadt

Verwaltung Schader erwartet Plan-Offenlegung im Mai

Hundewiese „nicht im Hintergrund“

Bürstadt.Das Gelände für die in Bürstadt geplante Hundewiese steht seit Frühjahr 2018 fest: wie berichtet südlich der B 47 und östlich der Riedbahn. Seitdem hat sich auf diesem Grundstück für die Öffentlichkeit sichtbar nichts getan, die Hundewiese gibt es noch nicht.

Wir fragten die Bürgermeisterin, warum das so ist. Bärbel Schader sagte, ein Teil der Wiese um das ausgewählte Hunde-Gelände solle als Ausgleichsfläche für den naturschutzrechtlichen Eingriff, der die Einrichtung der Hundewiese bedeutet, verwendet werden. Weitere Teile des umgebenden Geländes sollten darüber hinaus auf das kommunale Ökokonto gebucht werden.

Nach zwischenzeitlich erfolgter Klärung dieser und anderer Fragen, so Schader, könne der Bebauungsplan für die Hundewiese nun im Mai in die Offenlegung gehen. Wenn danach die Satzung beschlossen sei, würde die Wiese „zeitnah“ hergerichtet, zum Beispiel rundherum eingezäunt.

„Zuweilen nicht ganz optimal“

Die Bürgermeisterin erklärte auf unsere Nachfrage, ob die lange Dauer bis zur Fertigstellung auch ihre Ursache in den zahlreichen Projekten haben könnte, die die Verwaltungsmitarbeiter zu bearbeiten haben; sprich, ob die Hundewiese aus Zeitmangel in den Hintergrund geraten ist: „Zuweilen, um nicht zu sagen häufig, laufen Projekte in der Abstimmung oder auch sonstigen Bearbeitung nicht ganz optimal. Das ist nicht großartig, aber da die Prozesse durch Menschen mit ihren Eigenheiten vorangebracht werden, muss man damit umgehen. Ich denke, die Offenlegung des Bebauungsplans Hundewiese im Mai ist ein klares Signal, dass hier nichts in den Hintergrund getreten ist.“ Wie lange es von der Offenlegung des Bebauungsplans bis zur tatsächlichen Realisierung dann noch dauern wird, lässt sich kaum vorhersagen. Es kommt darauf an, welche Schritte sie nach sich zieht; ob etwa Einsprüche bearbeitet werden müssen.

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