Bürstadt

Sozialausschuss Sitzung in Lorsch bei Behindertenhilfe

Interesse an Standort in Bürstadt

Archivartikel

Bürstadt.Der Sozialausschuss der Stadt Bürstadt tagt am Dienstag, 11. Februar, in den Räumen der Behindertenhilfe Bergstraße in Lorsch. „Die Behindertenhilfe hat Interesse daran, auch in Bürstadt zu bauen“, begründet Bürgermeisterin Bärbel Schader den doch etwas ungewöhnlichen Sitzungsort. Um 19 Uhr ist zunächst eine Begehung der Wohnhäuser der Behindertenhilfe in der Mannheimer Straße 32 geplant. Die eigentliche Sitzung, bei der die Behindertenhilfe dann ihre Pläne vorstellen möchte, soll um 19.30 Uhr im Besprechungszimmer der Werkstatt der Behindertenhilfe, Starkenburgring 11, beginnen.

Gemeinsamer Ferienpass

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist ein gemeinsamer Ferienpass mit Lampertheim, Biblis und Groß-Rohrheim. Im vergangenen Sommer hatte die Stadt Lampertheim erstmals einen Ferienpass zum Preis von 12 Euro angeboten, mit dem während der Sommerferien das Lampertheimer Freibad, die Minigolfanlage und die Stadtbücherei genutzt werden konnten. Außerdem hatten Kooperationspartner Vergünstigungen ermöglicht. 300 Pässe waren verkauft worden. Da es auch Anfragen von Bürstädtern und Biblisern gab, den Pass zu erwerben, soll das Angebot nun ausgeweitet werden. Bürstadt könnte freien Eintritt zum Freibad gewähren. Biblis will prüfen, ob Vergünstigungen am Kärcher See und in der Filminsel möglich wären. Groß-Rohrheim würde den Pass einfach mit den Leistungen der anderen Kommunen anbieten. Außerdem sollen weitere Kooperationspartner angesprochen werden.

Vermittlung von Wohnungen

Behandelt wird außerdem ein Antrag der Grünen zum Vermitteln von leerstehenden Wohnungen in Bürstadt. Das Programm der „Neuen Wohnraumhilfe gGmbH“, mit dem der Kreis Bergstraße in Zusammenarbeit mit den Kommunen Wohnraum finden möchte, sei nach einem Jahr mangels Interesse gescheitert, stellen die Grünen fest.

Deshalb regen sie nun an, dass die Stadt ein eigenes Programm zur Förderung von Vermietungen auflegt. Außerdem seien Hilfen zum Wohnungstausch oder Renovierungszuschüsse denkbar. CDU und FDP hingegen wollen direkt mit der „Neuen Wohnraumhilfe“ ins Gespräch kommen und regen an, einen Vertreter in eine der nächsten Sitzungen des Sozialausschusses einzuladen. kur

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