Bürstadt

Bürgerstiftung Bürstädter und Bobstädter Grundschulen ausgestattet / Spenden von Geschäftsleuten und Privatpersonen

„Jedem Schüler ein Tablet“

Archivartikel

Bürstadt.Die Bürgerstiftung Bürstadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schulen im Stadtgebiet zu unterstützen. Unter dem Motto „Jedem Schüler ein Tablet“ stellt sie den Schulen Tablets zur Verfügung. Peter Tschirch, Vorsitzender der Bürgerstiftung, und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Brems überbrachten der Astrid-Lindgren-Schule in Bobstadt 14 Tablets. Stiftungsratsmitglied Rüdiger Engert hatte für die Schillerschule Bürstadt 24 Tablets dabei.

Möglich war dies durch großzügige Spenden Bürstädter Unternehmer, Geschäftsleute und private Spender. „Bildung tut Not“ – mit diesem Argument hatte die Bürgerstiftung in den vergangenen Wochen Bürstädter und umliegende Unternehmen und Geschäfte angeschrieben, um auf „die unzureichende Versorgung der Schüler mit Tablets und Notebooks“ aufmerksam zu machen.

Verantwortung gerecht werden

Insgesamt konnte die Bürgerstiftung 83 Tablets an die drei Schulen im Stadtgebiet einschließlich der Erich Kästner-Schule weitergeben. Peter Tschirch betonte, dass es in einer Zeit steigender Coronafallzahlen dringend notwendig sei, den Kauf weiterer Tablets zu ermöglichen. „Kinder sind fast das letzte Glied in der Versorgungskette. Wenn wir nicht alle Verantwortung für den digitalen Pakt und damit die ausreichende Versorgung mit elektronischen Geräten übernehmen, wird Bildung immer mehr in den Hintergrund treten und die Kinder und damit auch unsere Zukunft werden ins Wanken geraten“, meint Hans-Jürgen Brems.

Harald Ofenloch und Hans-Werner Vetter betonen, dass ihnen die lokale Unterstützung besonders wichtig sei, da dadurch auch die örtliche Kaufkraft unterstützt werde. Mit solchen Aktionen könnten die örtlichen Geschäfte auf die eigene Angebotspalette hinweisen.

Die Bürstädter Bürgerstiftung hofft, mit diesem Leuchtturmprojekt den Anstoß für weitere Spenden und eine optimale Versorgung der Schulen zu geben. Schulen hätten die Aufgabe, auch in kritischen Zeiten den Bildungsauftrag an Schülern und damit auch an der Gesellschaft zu erfüllen. Dabei sei es notwendig, dass Kinder im Rahmen eines anstehenden Online-Unterrichts mit den notwendigen Geräten ausgerüstet würden. red

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