Bürstadt

Ferienspiele Viel zu basteln beim Judoverein Samurai / Hitze hält einige Kinder vom Kommen ab

Judoka zeigen kreative Seite

Archivartikel

Bürstadt.Viel war nicht los am Freitag bei den Ferienspielen des Judoverein Samurai. Dabei war es in den Kellerräumen in der Gartenstraße erfrischend kühl. „Unsere Vereinsmitglieder wissen das natürlich durch das Training, aber andere nicht. Aber ich kann verstehen, wenn heute viele lieber ins Schwimmbad gegangen sind“, meinte Trainerin Thea Remmele.

Denn ursprünglich hatten sich mehr Kinder beim Judoverein angemeldet, aber letztlich waren nur drei gekommen. „Zwei haben sich noch entschuldigt, der Rest ist nicht aufgetaucht. Das ist sehr unschön und bekommt auch die Stadt rückgemeldet“, ärgerte sich die Trainerin ein bisschen.

Bereits seit einigen Jahren beteiligen sich die Samurai an den Ferienspielen, aber eben nicht mit Judo. „Das ganze Jahr können die Kinder und Jugendlichen ins Training kommen und reinschnuppern. Deshalb wollen wir am Ferienspielnachmittag was Besonderes und Kreatives machen, an das sich die Kleinen später mal erinnern können“, meinte Thea Remmele.

In dem Raum, der vor dem eigentlichen, mit Matten ausgelegten Trainingsraum liegt, war ein langer Tisch mit vielen verschiedenen Materialien aufgebaut. Unter anderem gab es viele Blätter mit Motiven, die man herausdrücken und übereinander kleben konnte und die so einen 3D-Effekt bildeten. Damit konnten die Kinder wiederum Karten basteln oder sie als Bild gestalten. Dazu gab es verschiedene Glitzerkleber, um die freien Flächen noch zu verzieren.

Außerdem war alles vorhanden, um kleine Holzboxen mit Serviettentechnik zu verzieren. Dazu hatte die Trainerin verschiedene Motivservietten besorgt, aus denen sich die Ferienspielkinder welche aussuchen konnten. Blumen, Vögel oder Muster wurden ausgeschnitten und mit Spezialkleber auf die glatten Flächen der Boxen geklebt. Zudem gab es jede Menge Glitzersteinchen oder Perlen. Als Assistenten an diesem Nachmittag fungierte Kassiererin Kim Günderoth, die genauso eifrig mitbastelte wie die Übrigen.

Schalen aus Glas bemalt

Darüber hinaus hatte Thea Remmele noch Glasschalen da, die mit Glasfarbe bemalt und später als Schälchen für Eis verwendet werden können. „Auch hier dienen Servietten als Vorlage. Man klemmt sie einfach innenrein und kann dann das Glas von außen gut bemalen“, verriet sie den Trick. Aber es konnten auch andere Vorlagen gewählt werden. Die Ferienspiele sollen vor allem den Kindern Spaß machen und nicht dem Verein etwas bringen, lautete die Ansicht der Trainerin. Sie arbeitet sehr gerne mit dem Nachwuchs, das ist ihre Motivation, auch bei ihrem Engagement für den Verein.

Die kreativen Techniken hat Remmele selbst einst im Urlaub kennengelernt und gibt ihre Kenntnisse heutzutage gerne weiter. „Auch das Plätzchen backen zu Weihnachten oder das Ostereierfärben sind Aktionen, die immer sehr beliebt sind im Verein“, erzählte Kassiererin Kim Günderoth. Sie stellten Snacks und Getränke bereit und legten genügend Pausen ein, damit ihre jungen Ferienspielgäste im Judo-Raum toben und mit großen Bällen spielen konnten. cid

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