Bürstadt

Politik CDU schlägt neuen Stadtverordnetenvorsteher vor

Jürgen Eberle soll Amt übernehmen

Bürstadt.Die Bürstädter CDU schlägt Jürgen Eberle als neuen Stadtverordnetenvorsteher vor. Die Wahl findet voraussichtlich am Mittwoch, 20. November, statt, wenn die Stadtverordneten zur Sitzung zusammenkommen. Den Fraktionsvorsitz übergibt Eberle an Ursula Cornelius, ihr Stellvertreter wird Levin Held.

Wie CDU-Chef Alexander Bauer gestern mitteilte, habe die Fraktion bei ihrer Sitzung am Montagabend über die Nachfolge von Ewald Stumpf (kleines Bild, oben) beraten, der sein Amt als Stadtverordnetenvorsteher zum 31. Oktober aufgegeben hat. „Wir haben Jürgen Eberle gebeten, diese wichtige und zeitintensive Aufgabe zu übernehmen“, informiert Bauer. Der Vorschlag sei in geheimer Wahl einstimmig unterstützt worden.

Der 49-jährige Eberle (kleines Bild, Mitte) ist seit mehr als 20 Jahren kommunalpolitisch aktiv. Seit zehn Jahren leitet er den Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss, seit 2016 ist er Fraktionsvorsitzender. „Wir haben den Vorschlag mit unserem Koalitionspartner FDP abgestimmt und auch die SPD-Fraktion und die Grünen über die Personalie informiert“, teilt die CDU mit.

Fraktion stellt sich neu auf

Um die politische Neutralität zu wahren, habe Eberle die Führung der CDU-Fraktion an Ursula Cornelius (kleines Bild, unten) übergeben. Die 66-jährige Bobstädterin wurde ebenfalls in geheimer Abstimmung einhellig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie ist bereits im Ortsbeirat in Bobstadt und als Vorsitzende des Sozialausschusses aktiv.

Zum Stellvertreter von Ursula Cornelius bestimmte die Fraktion – ebenfalls einmütig – Levin Held. Der 26-jährige Christdemokrat ist zudem als stellvertretender Bezirksvorsitzender der Jungen-Union Südhessen aktiv. Wie Bauer weiter erläutert, gehört es zu den Aufgaben des Stadtverordnetenvorstehers, die Sitzungen des Stadtparlaments zu leiten. Außerdem ist er verantwortlich für die termingerechten Einladungen. Er übt zudem das Haus- und Ordnungsrecht während der Sitzungen aus und ist für die Auslegung der Geschäftsordnung und die Durchführung von Bürgerversammlungen verantwortlich. Hinzu kommen zahlreiche repräsentative Aufgaben für die Stadt.

Der Stadtverordnetenvorsteher ist bei seiner Amtsführung zur Neutralität verpflichtet, darf also keine Fraktion bevorzugen oder benachteiligen. Dem parlamentarischen Brauch entsprechend, stellt in der Regel die stärkste Fraktion den Vorsitz der im Parlament. red (Bilder: Nix/A)

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