Bürstadt

Ferienspiele Stadt macht Bürstädter Nachwuchs an drei Herbstferientagen ein sportliches Angebot / Kicken, auf Bäume klettern und andere Herausforderungen

Jugendhaus richtet sich auf Fußballer ein

Archivartikel

Bürstadt.Nachdem die Ferienspiele im Sommer der Corona-Krise zum Opfer gefallen sind, macht die Stadt Bürstadt ihrem Nachwuchs an drei Tagen in den Herbstferien ein neues Angebot. Unter dem Motto „Fair Play und Toleranz“ finden Straßenfußball-Turniere und noch mehr Angebote statt, um die jungen Teilnehmer in Bewegung zu versetzen. Vor allem aber soll der Spaß im Mittelpunkt stehen. Anmelden können sich alle, die Lust haben und zwischen sechs und 16 Jahren alt sind, ab sofort. Die Frist endet am Freitag, 9. Oktober.

Die Nachfrage an „erlebnisreichen sowie pädagogisch betreuten Ferienfreizeitangeboten als Ausgleich“ sei an vielen Stellen vorhanden, begründet Bürgermeisterin Bärbel Schader. Zumal zurzeit viele Freizeit- und Vereinsangebote wegen der Corona-Pandemie nur begrenzt durchgeführt werden könnten. Diesen Bedürfnissen der Familien möchte die Stadt mit ihrem betreuten Mitmachangeboten entgegenkommen.

Fairness steht im Mittelpunkt

Herzstück der Ferienspiele sind die Straßenfußball-Turniere mit Fair Play Charakter auf einem extra aufgebauten Streetsoccer-Court am Jugendhaus. Außerdem gibt es weitere Angebote mit Spiel, Spaß, Bewegung und sozialem Lernen. Dafür arbeiten erstmals verschiedene Akteure zusammen: Die Stadt Bürstadt ist mit dem Jugendhaus dabei, das von der Sozialagentur Fortuna betreut wird. Mit dabei sind außerdem die Schulkindbetreuung Bärenhöhle, der Jugendförderverein (JFV) Bürstadt, der sich um den Fußballer-Nachwuchs der Stadt kümmert, sowie die Erich Kästner-Schule und die Schillerschule. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit dem sportlich-sozialen Angebot „Straßenfußball für Toleranz“ vom Programm „Integration durch Sport“ der Sportjugend Hessen und der Sozialstiftung des Hessischen Fußball-Verbandes.

Sicherheitsgurt und Seil

Am Dienstag, 13. Oktober, und Donnerstag, 15. Oktober, finden am Vor- und am Nachmittag jeweils Straßenfußball-Turniere statt. Parallel dazu gibt es Mitmachangebote, die auch während der Spielpausen genutzt werden können. Dazu gehört am Dienstag beispielsweise das „Monkey Climbing“ – was in etwa mit „Klettern wie die Affen“ übersetzt werden kann. Hierfür wird das Jugendhausteam einen Baum am Jugendhaus mit Greif- und Trittelementen bestücken, damit die Teilnehmer mit Klettergurt und Helm ausgestattet und mit einem Seil gesichert, nach oben steigen können. Kletterprofis stehen zur Unterstützung – und Motivation – bereit.

Am Donnerstag wird zusätzlich Freestyle-Fußball angeboten. Dabei werden Balltricks mit allen Körperteilen durchgeführt, etwa Bälle im Nacken aufgefangen oder im Liegen mit der Sohle bespielt. Darüber hinaus wird eine Slackline zum Balancieren aufgespannt. Neben dem Tischkicker und Basketballkörben stehen auch Diabolos bereit, um zirkusreife Tricks zu erlernen. Bei dem Geschicklichkeitsspiel wird über eine Schnur, die an zwei Handstäben befestigt ist, das sanduhrförmige Diabolo in Bewegung gesetzt.

Keine Bewirtung

Am Freitag gibt’s keinen Turnierbetrieb mehr. Dafür steht Brain Kinetik auf dem Programm – eine spezifische Trainingsform fürs Gehirn, die zudem noch viel Spaß macht. Hier werden den Teilnehmern nicht alltägliche koordinative und kognitive Aufgaben gestellt und miteinander verknüpft. Beim Speed-Stacking – also Becher stapeln in Höchstgeschwindigkeit – ist ebenfalls einiges geboten.

Getränke werden den Jungs und Mädchen gestellt, eine Bewirtung erfolgt nicht. Die Kinder und Jugendlichen können sich ihr Essen aber gerne mitbringen. red/sbo

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