Bürstadt

Bildung I Unternehmen werben in der Sporthalle um Nachwuchs

Jugendliche suchen in der EKS den Traumberuf

Bürstadt.Welchen Beruf möchte ich ausüben? Wie und wo kann ich eine Ausbildung oder ein Studium beginnen? Welche Chancen habe ich, und wie steht es um meine Talente und Fähigkeiten? Diese Fragen beschäftigen auch die Schüler der achten und neunten Klassen der Erich Kästner-Schule in Bürstadt.

Dank des Engagements von Lehrer Sven Dehoust und dem Kollegium können sich die Abgänger aller Schulzweige bei einer Berufsinformationsbörse in familiärer Atmosphäre intensiv beraten lassen. In der Sporthalle waren unzählige Firmen, Dienstleister, Banken, Post und Bahn sowie die Agentur für Arbeit vertreten. Neben dem heimischen Handwerk wie der Bürstädter Dachdeckerfirma Stadtmüller oder dem Großbetrieb Furniture warb Christian Geib von der Raiffeisenbank Ried unter dem Motto „Werde mehr als Banker“ um Auszubildende. „Besonders das duale Ausbildungssystem ist gefragt“, erklärte Geib. Seine Bank sucht aber auch Praktikanten.

Mit dem pfiffigen Slogan „Talent trifft Stern“ warb ein Automobilhersteller um Talente in technischen und kaufmännischen Berufen. Außerdem waren Fachfirmen im Bereich Elektronik oder Anlagenbau vertreten. Mit einer selbst gebauten Spenglerpfeife machte Sina-Bau auf sich aufmerksam. Hier konnten sich die Schüler, unter denen sich auch eine Abgängerklasse der Nibelungenschule in Hofheim befand, über Berufskleidung informieren. Das Unternehmen stellte sich mit einer kleinen, filmischen Leistungsschau vor.

Fragen beantwortete auch Rebekka Thoma von Provadis. Die Projektleiterin für Bildungs- und Forschungsprojekte, die sich besonders um Gesundheitscamps kümmert, warb nicht nur für soziale Berufsausbildungen, sondern informierte darüber, dass in dem Ausbildungsunternehmen in Frankfurt-Höchst 40 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufssparten bestehen.

Zudem konnten sich die Schüler über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten in sozialen Bereichen informieren. Am Stand der Agentur für Arbeit hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, einen freiwilligen Fähigkeiten-Check machen. In diesem wurden Neigungen, Vorlieben oder handwerkliches Geschick abgefragt. Auch die Finanzbehörde war vor Ort und gab bereitwillig Auskunft.

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