Bürstadt

Blasinstrumente KKM richtet Workshop der Diözese Mainz aus / Ungezwungenes Kennenlernen

Junge Musiker treffen sich in Bürstadt

Archivartikel

Bürstadt.Der Raum in St. Michael war voller junger Musiker und ihren Instrumenten. Am Dirigentenpult stand Alexander Kropp, der für den Workshop der KKM-Jugend aus Ober-Abtsteinach angereist war. „Es findet zum dritten Mal statt, aber in Bürstadt war er bisher noch nicht“, berichtete Lena Britz von Vorstand.

Nicht nur die eigene Jugend profitierte, auch der Nachwuchs aus Lampertheim, Biblis, Abtsteinach, Zellhausen und Fehlheim war gekommen. Im Vorfeld hatte jeder Kirchenmusikverein die Stücke eingeübt, die zusammen gespielt wurden. „Die Griffe müssen ja klar sein, und das kann man nicht an einem Tag lernen“, fügte KKM-Jugendleiter Martin Molitor an.

Zur gemeinsamen Probe in der großen Runde kamen auch Musiker mit außergewöhnlichen Instrumenten. Unter anderem waren eine Tuba und eine Bassklarinette mit dabei. Der junge Musiker musste sich eigens einen Ständer für sein Instrument aufbauen, weil es so groß und schwer war, dass er es nicht halten und gleichzeitig spielen konnte.

Der Workshop ist auf alle Fälle etwas Besonderes für Jugendliche. „Die meisten kennen bisher nur ihren Heimatverein, und mit so vielen anderen zusammen zu spielen, gibt viel Motivation“, wusste Lena Britz zu berichten. Geprobt wurden unter anderem die Stücke „Georgia on my mind“ und „My favorite things“.

Für die Teilnehmer ist ein so ungezwungenes Kennenlernen eine schöne Sache. An einem solchen Tag werden Bekanntschaften oder Freundschaften geknüpft, die viele über die sozialen Medien oder das Handy weiterführen.

Die Bürstädter Gastgeber übernahmen das Catering für den Tag und versorgten alle mit Tee, Kaffee und kalten Getränken sowie Süßigkeiten. Zu Mittag gab es ein Salatbüffet, Gegrilltes und Baguette. Am Nachmittag lockte jede Menge selbst gebackener Kuchen. Für die KKM-Jugend Bürstadt wurde der Workshop als Fortbildung gesponsert, alle übrigen Teilnehmer mussten einen kleinen Beitrag leisten.

Veranstaltet wurde das Ganze vom Diözesanverband. „Früher gab es ein Zeltlager für die jungen Musiker in der Diözese, aber das wurde in den 90er Jahren eingestellt“, berichtete Lena Britz. Seit drei Jahren gibt es nun den Jugendworkshop für die Bläserchöre im Bistum Mainz.

Instrumente ausprobieren

Die Jüngsten bei der KKM sind sieben und acht Jahre alt. Jeder, der gerne ein Blasinstrument lernen möchte, ist bei den Proben des Jugendorchesters donnerstags ab 18.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Michael willkommen. Dort können Interessierte verschiedene Instrumente ausprobieren, bevor sie sich für eines entscheiden.

„Es gibt auch Erwachsene, die noch gerne ein Instrument spielen wollen. Auch die sind immer gerne gesehen“, ergänzte Molitor. Die Proben für die Erwachsenen finden im Anschluss um 20 Uhr statt. cid

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