Bürstadt

Feuerwehr Ausschuss unterstützt Fahrzeugkonzept

Kauf oder Mietzahlung

Bürstadt.Nachdem der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Bürstädter Feuerwehr beschlossen ist, haben die Brandschützer ein Konzept für den Fahrzeugpark entwickelt. Dieses wurde nun im Haupt- und Finanzausschuss diskutiert. CDU-Fraktionschef Alexander Bauer lobte dabei die Bereitschaft der Feuerwehr, auch Fahrzeuge abzugeben und nicht nur neue zu fordern: "Aus acht Fahrzeugen mit zwei Anhängern werden sieben Fahrzeuge ohne Anhänger", brachte es Bauer auf den Punkt.

Auch Hans-Georg Gött (SPD) zeigte sich beeindruckt von der Vorlage der Feuerwehr. Er regte allerdings an, nochmals zu prüfen, ob der Kauf eines neuen Fahrzeugs für den Stadtbrandinspektor nicht vielleicht günstiger wäre als ein Leasing-Fahrzeug. "Wir werden ebenfalls die wirtschaftlichste Lösung unterstützen", machte Bauer klar.

Der CDU-Fraktionschef fragte außerdem nach, ob der Feuerwehrverein sich wieder an Fahrzeugen, die keine Pflichtfahrzeuge seien, beteiligen würde. SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Siegl sprach sich dagegen aus. "Es handelt sich um Nachrückerfahrzeuge, die nötig sind", stellte er klar.

Bürgermeisterin Bärbel Schader betonte, dass es jetzt um eine Grundsatzentscheidung für das Konzept gehe. Jede Einzelanschaffung werde dann noch einmal konkret diskutiert, wenn sie anstehe. "Auch die Zeitleiste ist noch nicht verbindlich", ergänzte sie.

Freikarte fürs Schwimmbad

Große Einigkeit herrschte im Ausschuss auch bei der Anerkennung der ehrenamtlichen Leistung der Feuerwehrleute. Diese hatten sich gegen das von CDU und FDP ins Spiel gebrachte Punktesystem ausgesprochen. Sie wünschen sich stattdessen eine Kombi-Eintrittskarte für Frei- und Hallenbad in Bürstadt und Lampertheim für alle Aktiven. Dies empfahl der Ausschuss einstimmig.

Uneinigkeit herrscht allerdings noch bei der zweiten Anregung, die von der Feuerwehr kam. Diese wollte eine Erhöhung der Pauschale für die Brandsicherheitswache bei Veranstaltungen. "Dies bedeutet vor allem eine Mehrbelastung für die Vereine", machte Bauer deutlich. Deshalb einigten sich die im Ausschuss vertretenen Parteien darauf, dass die Verwaltung erst einmal Zahlen vorlegen soll, wie sich die vorgeschlagene Erhöhung von 7,50 Euro pro Stunde auf 10 Euro auswirken würde. kur

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