Bürstadt

Freizeit Feuerwehr Bürstadt startet mit Wettkämpfen in ihr Jubiläumsjahr / 37 Teams aus dem Kreis am Start

Kinderolympiade mit jeder Menge Spaß

Archivartikel

Bürstadt.Mit einer Kinderolympiade ist die Feuerwehr Bürstadt in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Denn vor zehn Jahren wurde die Kinderfeuerwehr, die sich den Namen „Feuerstrolche“ gegeben hat, gegründet. Zudem werden seit einem halben Jahrhundert Jugendliche an das Feuerwehrhandwerk herangeführt. „Das ist für uns wichtige Nachwuchsarbeit“, erklärte Feuerwehr-Vereinschef Alfred Engert.

Er freute sich mit 45 Kameraden aus allen Abteilungen über das bunte Treiben rund um das und im Gerätehaus. Etwa 350 Kids und ihre Betreuer, die von 18 Feuerwehren des Kreises mit 37 Teams in die Sonnenstadt gekommen waren, sorgten hier für mächtigen Trubel. „Wir haben sogar eine reine Mädchenmannschaft dabei“, berichtete Bürstadts Betreuer Michael Reischert, der sich mit Feuerstrolche-Leiterin Nicole Held um die Organisation kümmerte. Der Musikzug der Feuerwehr Bürstadt-Hofheim hatte das Kindertreffen eröffnet.

Im Beisein von Bürgermeisterin Bärbel Schader, die mit einem Geburtstagsständchen und einem Geschenk von ihren „Strolchen“ überrascht wurde, verfolgte auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller und Bürstadts Stadtbrandinspektor Uwe Schwara den Einzug der Feuerwehr-Olympioniken.

Dank an Helfer und Spender

Einrad-Artistin Hannah Rück, ein echtes Feuerwehr-Kind und mittlerweile in der Jugendfeuerwehrabteilung zu Hause, überbrachte die Olympische Flamme. Nicole Held brachte das Holz in der Feuerschale zum Brennen. Mit „Lasset die Spiele beginnen“ startete das besondere Spektakel, das von sportlichen Leistungen, kameradschaftlichem Miteinander, Geschicklichkeit und jeder Menge Spaß begleitet war. „Wir selbst müssen keine Spiele beaufsichtigen“, erklärte Held. Den Part des Gastgebers übernahm die Kinderfeuerwehr aus Bobstadt. An ihrer Spielstation mussten sich die Kleinen in eine Feuerwehrmontur hineinarbeiten, einen Schlauch aufnehmen und das in Flammen stehende Brandhäuschen löschen.

Dabei rutschten den Kids die viel zu langen Ärmel immer wieder über die Hände und die Hosen der Einsatzkräfte entpuppten sich als wahre Stolperfallen. Anfeuerungsrufe schallten von der Wiese herüber. Hier zogen viele Kinder ein Teammitglied, das gemütlich auf einer Plastikschale saß, durch einen Parcours. Dort galt es, eine Wippe zu überfahren und einen Slalomkurs zu bewältigen. „Kopf einziehen“ hieß die Devise, als es unter Biertischen hindurch ging.

An einer anderen Station arbeiteten Kinder Hand in Hand und zwängten einen Ball durch einen Feuerwehrschlauch. Erfrischung brachte ein Spiel mit dem Ball, der mittels eines Wasserstrahls eine schräg aufgestellte Rampe hinauf befördert werden musste. In ihren neuen, leuchtend türkisen T-Shirts legten sich die „Feuerstrolche“ beim Leinbeutelwerfen mächtig ins Zeug.

In der Fahrzeughalle war Filigranarbeit beim Turmbau gefragt, und auch ein Gedächtnisspiel forderte die Kinder heraus. „Der Sieger bekommt den Wanderpokal und das Goldene Buch, das ebenfalls wandert“, erklärte Nicole Held. Dazu bekamen die jeweiligen Mannschaftsmitglieder Medaillen zur Erinnerung überreicht. Die besten drei Mannschaften, zu der auch auf dem dritten Platz die Bürstädter gehörten, erhielten ebenfalls einen Pokal für ihre Vitrinen.

Dankbar zeigten sich Held und Reischert nicht nur für die Unterstützung ihrer Kameraden, die auch für die Verpflegung und Getränkeausgabe verantwortlich waren, sondern auch für die zahlreichreichen Zuwendungen vonseiten der Geschäftsleute. Sie hatten viele Extrapreise, wie Bälle oder Holzherzen mit der Inschrift „Ich brenne für die Feuerwehr“, gestiftet hatten.

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