Bürstadt

Freizeit Bürstädter Stadtfest steht am Sonntag im Zeichen der Familien / Resonanz in den geöffneten Geschäften zurückhaltend

Kleinen Sängern fliegen die Herzen zu

Archivartikel

Bürstadt.Hatte der Marktplatz während der ersten beiden Stadtfesttage nur mit Mühe dem Ansturm der vielen Besucher standgehalten, ging es dort am Sonntag geruhsamer zu. Auch wenn die Kitas der Stadt für kreative und spielerische Unterhaltung sorgten und eine Karussellfahrt immer noch hoch im Kurs der Kleinsten stand, lockte selbst der Auftritt von Sängerin Hannah Kühr und Geigerin Chiara Metzger nur wenige Zuhörer. Stattdessen strömten ganze Familienclans zur Bühne am Historischen Rathaus.

Musikalisch wollte eine vergnügte Schar Kinder aller Altersklassen wissen: „Wer hat Angst vor Dracula?“ Gewohnt schwungvoll und voller Enthusiasmus machte der Kinderchor des MGV Harmonie aber auch Werbung in eigener Sache. Unter der Leitung von Michael Held sorgten die Kids mit ihrem Gesang für einen schwungvollen Beginn des letzten Stadtfest-Tages. Unter dem schattigen Zeltdach sitzend, flogen den kleinen Sänger die Herzen der Zuhörer zu.

Mit viel Applaus belohnt wurden auch die Tanzgruppen des Spiel- und Kulturkreis, des Heimat- und Carnevalvereins, der Dance Point Limburg und die Mannheim Mixers, eine Tanzgruppe, die zum zweiten Mal in Bürstadt zu Gast war. Die Stepptanzgruppe ließ ihre Eisen an den Schuhen klappern und brachte die Bühne ebenso zum Beben wie süße „Konfettis“, „Lollipops“ und „Riwwelkigelsche“.

Publikum kommt ins Schwitzen

Während Bürgermeisterin Bärbel Schader sich am Erdbeerkuchen labte, schlenderte auch Landrat Christian Engelhardt über die Flaniermeile. Wie die anderen Besucher erhielt er visuelle Abkühlung bei einer tänzerischen Sommerpoolparty mit der Juniorgarde Charisma. Während das temperamentvoll auftretende Team des Heimat- und Carnevalvereins den hohen Temperaturen mit Energie und viel Elan trotzte, trieben die tänzerischen Aktivitäten des Dance Point (Limburg-Tanzgruppen) den Zuschauern dann doch die Schweißperlen auf die Stirn.

Unter der Leitung von Trainerin Nina Limburg riefen die Tanzformationen Minis, Sweeties, Crazy Girls und X-Tention nicht nur beim eigenen Fanclub Begeisterung hervor, sondern auch bei den Besuchern aus den Nachbargemeinden. Dagegen konnten sich nur wenige Stadtfestbesucher dazu aufraffen, einen Bummel durch die Geschäfte zu machen. Nicht nur die hohen sommerlichen Temperaturen ließen viele darauf verzichten, auch die vielen, trotz verkaufsoffenem Sonntag geschlossenen Geschäfte trübten den Spaß.

Als eine wahre Oase für Ruhe und Erholung entpuppte sich dagegen das schöne Anwesen in der Peterstraße 11. Im privaten Heimatmuseum von Familie Gräf konnten Interessierte einen Einblick in längst vergangene Tage wagen.

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