Bürstadt

DRK 19 Erstspender in Bürstädter Erich Kästner-Schule

Kleiner Piks kann; bis zu drei Leben retten

Bürstadt.Angst vor Nadeln gab es bei der Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nicht. Stattdessen kamen sogar 19 Erstspender in die Erich Kästner-Schule nach Bürstadt.

Ein kleiner Piks kann bis zu drei Leben retten, wie der Blutspendedienst mitteilte. Denn aus einer Blutspende werden Thrombozyten (Blutplättchen), Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und Blutplasma (flüssige Bestandteile) gewonnen.

Der Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen hatte seine Ausrüstung und sein Personal wieder in der Erich Kästner-Schule zur Verfügung gestellt. Hierher hatte das örtliche DRK eingeladen. Die vielen Helfern kümmerten sich um die Anmeldung der Spender, informierten und klärten auf, begleiteten und betreuten diese und hielten deren Ruhezeiten im Blick.

Nach der Spende sorgten sie für einen leckeren Snack. Dieser ist nicht nur ein Dankeschön, sondern soll auch den Körper nach der Spende stärken. Für kurze Wege war gesorgt: Außer dem Bewirtungsbereich befand sich alles kompakt im Foyer und in der Aula der Schule. Die Bereiche für die Anmeldung, das Ausfüllen des medizinischen Fragebogens, der ärztliche Check, die Laboruntersuchung, die Blutentnahme und der Ruhebereich waren somit eng verbunden.

Viele Spender kommen wieder

Viel Spender kommen zum wiederholten Mal hierher – wie Michael Tulka, der seine siebte Spende abgab. „Ich war, außer ein Mal, immer in Bürstadt bei der Blutspende“, sagte er. Insgesamt waren 121 Spender zur Blutspende in Bürstadt erschienen. Um 16.30 Uhr ging es offiziell los, die erste Anmeldung erfolgte drei Minuten vorher. Ab dann war stetig Betrieb.

Aus medizinischen Gründen, oftmals weil der Hämoglobin-Wert nicht passte, gab es 15 Ausfälle: Also Spender, die zwar kamen, aber am Ende kein Blut spenden durften. Der Wert ist wichtig, da der Organismus nur optimal mit Sauerstoff versorgt ist, wenn genügend Eisen im Blut vorhanden ist.

Bei einer Blutspende geht für den Neuaufbau von Hämoglobin wichtiges Eisen verloren. Ist also der Hämoglobinwert zu niedrig oder an der unteren Grenze, so hat der Spender keine ausreichenden Eisenreserven für eine gesteigerte Neubildung von voll funktionsfähigen Erythrozyten. Eine Blutspende ist zu diesem Zeitpunkt dann nicht möglich.

Erfreulich war für das Rote Kreuz die Registrierung von 19 Erstspendern bei diesem Termin. Weiterhin konnten an diesem Tag drei Spender für ihre zehnte Spende und jeweils ein Spender für die 25. und für die 125. Spende vom DRK ausgezeichnet werden. str

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