Bürstadt

Ferienspiele Viele Informationen rund um die Hunderasse auf dem Gelände des Bürstädter Vereins

Knuddeln mit dem Boxerwelpen

Bürstadt.Aufgeregt zog Kane sein Herrchen in Richtung der Kinder. Der kleine Boxerwelpe hatte ganz offensichtlich nur eines im Sinn: Er wollte spielen, toben und sich Streicheleinheiten abholen.

Acht Kinder waren der Einladung des Boxer-Klub-Bergstraße im Rahmen der Bürstädter Ferienspiele zu einigen vergnüglichen, aber auch lehrreichen Stunden auf das Vereinsgelände gekommen. In der Nähe der Naturoase gelegen, bietet das große Grundstück Mensch und Tier ausreichend Platz zum Toben und Lernen. Während man von weitem schon das Lachen der Kinder hörte, verhielten sich auch Hündin Paula und Rüde Ebby mehr als zivilisiert. Denn dank moderner Ausbildung werden die Tiere zu sozialverträglichen Familienhunden.

Nach der Begrüßung absolvierten die Kinder mit dem Vorsitzenden Peter Ossig, Ausbildungswart Michael Molitor und zahlreichen Helfern und Hundebesitzern ein Aufwärmprogramm. Da wurde Wasser mittels eines Schwammes transportiert und ein Eierlauf mit Flossen an den Füßen absolviert. Dosenwerfen mit Wasserbomben gehörte ebenso dazu wie das „Hundeknuddeln“.

„Der Boxer ist sehr lebhaft und hat Kraft und Gewicht“, warnte Peter Ossig die muntere Schar. Doch die meisten der Kinder hatten schon Erfahrung. Während Emilian von seinem Labradoodle berichtete, hat die Familie von Merlin erst vor kurzem einem griechischen Straßenmix mit nach Hause gebracht. Silas Leben wird von zwei Boxern bereichert. „Bei uns werden die Tierschutzgesetze eingehalten und die Tiere mit normalen Mitteln trainiert“, erklärte Ossig. Die Kinder bewunderten, wie gehorsam die Tiere waren. Denn ohne Druck und Zwang – jedoch mit jede Menge Leckerlies – wurden die Boxer dazu gebracht, sich brav links von ihrem Halter zu bewegen. Bei den gezeigten Übungen wurden die Tiere zur Unterordnung erzogen. Dabei klappten die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Hol“, „Lauf“ reibungslos. Das Überklettern eines kleinen Häuschens ließ die Kinder zudem staunen. Auch die Schnelligkeit der Boxer, gegen die sie in einem Wettlauf angetreten waren, verblüffte die kleinen Tierfreunde. Doch das die Boxer nicht nur familientauglich sind, das bewiesen sie bei einer Schutzdienst-Vorführung, bei der Simon Vaughn in seiner Rolle als „Böser“ von den trainierten Hunden „gestellt“ wurde.

Nach so vielen neuen Informationen und jeder Menge Spaß kam die Mittagspause gerade recht. Passend zum Programm gab es „Hot Dogs“ und kühle Getränke.

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