Bürstadt

TSG Besucher genießen das Angebot des ersten Streetfood-Festivals in der August-Held-Halle

Kulinarischer Rundgang zwischen den Trucks

Archivartikel

Bürstadt.Ein Streetfood-Festival in der Halle ist schon etwas Besonderes. „Wir kennen es eher aus dem Sommer, diese Variante hat aber auch etwas, uns gefällt sie“, meinten die drei Freundinnen Theresa Scherer, Janina Ortner und Malin Topcu. Sie besuchten das erste „Hall of Streetfood Festival“ der TSG Bürstadt, das zwei Tage lang in die August-Held-Halle einlud.

Es bot leckeres Essen, neue Ideen am Herd, Live-Musik, Präsentationen von Vereinen. Alles war vom Wetter unabhängig, da es in der Halle stattfand. Und das bei freiem Eintritt. „Wir waren am Anfang gespannt, was uns erwartet“, meinte Theresa Scherer. Gut gefiel ihr, dass alles kompakt in einer Halle zu finden war.

„Wir haben uns für Burger entschieden“, berichtete Malin Topcu. Bei Muttis-Foodtruck wurden sie fündig. Dort gab es handgemachte Burger in verschiedenen Varianten: vom klassischen Cheeseburger über den Pulled Beef Burger bis hin zum veganen Portobello Burger. Die beiden Fleischversionen fanden bei den drei Besucherinnen großen Anklang. Auch ungarisches Langosch ließen sie sich vor Ort schmecken. Den drei Freundinnen gefiel es, dass es in der Halle genügend Sitzgelegenheiten und Stehtische gab. Es war aber nicht zu warm, so dass man es gut mit Jacke aushielt.

„Mir hat die Idee mit der Halle gut gefallen, und ich habe mich für eine Teilnahme bei den Organisatoren beworben“, berichtete Tobias Möhring vom „Barmann“-Truck. Dort lobten die drei Freundinnen den Apfelstrudel-Shot mit Sahne und Zimthaube. Möhring gehörte zu einem von insgesamt drei Getränke-Trucks, die in der Halle zu finden waren. Es sei nicht immer einfach, mit Getränke-Trucks unterzukommen, da oftmals die Veranstalter Getränke verkaufen möchten, hier aber gebe es einen guten Kompromiss.

„Wir möchten Vielfalt präsentieren, auch bei den Getränken, daher haben wir drei Getränke-Trucks zur Ergänzung unseres TSG-Sortiments aufgenommen“, erklärte Jonathan Godwyll, der gemeinsam mit Jan Gebhardt zu den Hauptorganisatoren des Streetfood-Festivals in Bürstadt gehörte. Unterstützt wurden sie von einem großen Team. „Wir sind zwar Anfänger im Streedfood-Bereich, wollten den Gästen aber gleich eine schöne Auswahl bieten“, sagte Godwyll. 15 Teilnehmer gab es.

„Wir werden uns später auf jeden Fall noch Crêpes zum Nachtisch holen“, verriet Janina Ortner. Die Auswahl in „Crêperia da Laurella“ war interessant: Dort gab es neben der süßen auch die herzhafte Variante, zum Beispiel mit Roastbeef, Ei und Grüner Soße.

Am Samstag spielten die „Blueberries“ in die Halle, sonntags boten Vereine ein buntes Programm. „Wir hoffen, dass sich das Konzept in Bürstadt etabliert“, so Jonathan Godwyll und Henrik Tauber. Dass das Konzept Anklang fand, zeigten die Besucherzahlen. „Wir kommen gerne wieder“, versicherten Scherer, Ortner und Topcu.

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