Bürstadt

Ausländerbeirat Multikulturelles Programm zum internationalen Tag der Begegnungen

Kulturen feiern gemeinsam in Riedrode

Riedrode.Zum zweiten Mal in Folge veranstaltete der Ausländerbeirat Bürstadt einen internationalen Tag der Begegnung im Bürgerhaus in Riedrode. Im Mittelpunkt stand das aktive Miteinander unter dem Motto „Kulturen verbinden – gemeinsam werden wir feiern.“ Und diesem Motto blieb man treu: Bis in die Nacht hinein wurde im Bürgerhaus ausgelassen gefeiert und getanzt.

Moderator Frank Gumbel führte durch ein buntes, abwechslungsreiches Programm, das die Vielfältigkeit der Kulturen in Bezug auf Tanz und Musik präsentierte. Eröffnet wurde das Programm durch den Mannheimer DJ Sinan Sarihan, der mit deutschem und türkischem Gesang an der Akustikgitarre sein Können unter Beweis stellte. Die erste Tanzdarbietung war ein klassischer sri-lankischer Tanz, der von drei Mädchen im Alter von elf bis 14 Jahren aufgeführt wurde: Ryana, Shajini und Sharmini begeisterten das Publikum in bunten und mit Gold verzierten Kostümen.

Im Anschluss daran folgte ein deutscher Beitrag von Elisabeth Pfeffer aus Stockstadt: Sie sang unter anderem die bekannten Hits „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer und „Auf uns“ von Andreas Bourani. Ein weiteres Highlight war das Quiz rund um Bürstadt und seine Einwohner, das von Renate Gayer zusammengestellt und von Frank Gumbel moderiert wurde.

Auch ein Buffet mit leckeren, landestypischen Speisen wurde angeboten. Hierfür haben viele Gäste eine kulinarische Spezialität aus ihrem Heimatland mitgebracht. Ziel des Festes ist es schließlich, Altbürger, Neubürger, Zugewanderte sowie Einheimische jeder Herkunft zusammenzubringen, um einen Einblick in die vielfältigen Lebensweisen der anderen zu bekommen. Bereits am Eingang des Bürgerhauses waren Zettel an den Wänden befestigt, die türkische Weisheiten und bewegende Zitate wiedergaben, wie „Den Rassismus besiegen und Frieden kriegen.“

Unter den Zuschauern befanden sich Gäste aus Polen, Russland, Somalia, Ägypten, Türkei, Griechenland und Sri Lanka. In diesem Jahr waren so viele Gäste der Einladung gefolgt, dass die Sitzplätze fast nicht für alle gereicht hätten. Über so viel Resonanz und Begeisterung freute sich die Vorsitzende des Ausländerbeirats Fatma Aya besonders: „Es ist ein tolles Erlebnis, so viele Leute anzusprechen und zusammenzubringen.“ Für sie ist es ein Zeichen dafür, dass Gemeinsamkeit Hoffnung gegen Rassismus bringt. Tatsächlich ist der Tag der Begegnung vor zwei Jahren im Rahmen der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ entstanden und soll nun als erfolgreiche Tradition weitergeführt werden. lea

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