Bürstadt

Schillerschule Gleich drei Feiern zur Einschulung / Direktor Wiechmann ruft Erinnerungen wach

„Lehrer freuen sich immer über fröhliche Schüler“

Bürstadt.Der Saal der Mensa füllte sich mit den neuen Erstklässlern und deren Eltern und Verwandten. Die drei Feiern zur Einschulung fanden nicht wie in den Vorjahren immer in der Aula statt, sondern in der neuen Mensa statt.

„Wir haben hier die ganze Technik, die wir benötigen. Und die Aula ist sehr in die Jahre gekommen, deswegen machen wir die Feiern hier, weil es viel schöner ist“, erläuterte Schulleiter Torsten Wiechmann. Er hatte für die Abc-Schützen ein Foto seiner eigenen Einschulung mitgebracht – das war in schwarz-weiß. „Ich bin ja auch ein paar Tage älter als ihr, damals war das halt so“, meinte er schmunzelnd.

In den 70ern hatte er eine Schultüte und einen Lederranzen, die beide sehr schwer waren. Seine Eltern waren berufstätig und konnten ihn morgens nicht zur Schule bringen. „Auf dem Schulweg hab’ ich mich mit Klassenkameraden getroffen, und es war immer spannend, weil wir auf dem Weg viel erlebt haben“, schilderte er. Und er hoffte, dass auch bei den Erstklässlern viele dabei sind, die morgens zu Fuß gehen und nicht direkt von den Eltern vor die Schule gefahren werden.

Mittags war mit seinen Eltern ausgemacht, dass er zuerst seine Hausaufgaben erledigt und danach Zeit zum Spielen und für Freunde hat. „Das hab’ ich dann meistens so gemacht. Ich hoffe, dass ihr auch Eltern habt, die so viel Vertrauen in euch haben.“ Die Lehrer freuten sich immer, wenn die neuen Schüler lachend zur Schule kommen, versicherte Wiechmann. „Und ich wünsche euch, dass ihr alle genauso viel Spaß habt, wie ich damals“, brachte er es auf den Punkt.

Diesmal gab es drei Feiern hintereinander, weil es so viele Schulklassen gab, die eingeschult wurden. Insgesamt waren es zehn Klassen, darunter sechs erste Klassen der Grundschule, eine der Sprachheilschule sowie zwei Vorklassen und eine Intensivklasse. „Darin sind Kinder ohne Deutschkenntnisse zusammengefasst worden“, teilte der Schulleiter mit.

Der zweite Jahrgang begrüßte die Neuen jeweils mit Liedern. Danach ging es für die Kinder mit ihren Lehrern für eine Stunde zum Unterricht in die Klassensäle.

Die Eltern konnten so lange auf dem Schulhof warten und Kaffee, Getränke und Kuchen genießen, die von den Eltern der zweiten Klassen vorbereitet worden waren.

Da der erste Schultag mit sehr viel Aufregung für die Schüler verbunden ist, gestaltete Wiechmann den offiziellen Teil kurz und knapp. „Ihr seid bestimmt gespannt, was euch erwartet. Einiges ist heute anders als bei meiner Einschulung, aber es gibt auch viele Dinge, die gleich sind“, erklärte er den Schulneulingen.

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