Bürstadt

Adventszauber Bürstädter Weihnachtsmarkt öffnet vom 8. bis 10. Dezember seine Türen / Ratskeller und St. Elisabeth machen mit

Mehr Platz für Hütten am Parkeingang

Bürstadt.Seit gestern steht die große Tanne vor dem Rathaus, nachts gibt es leichten Frost - das frohe Fest rückt immer näher. Nicht mehr lange also bis zum Adventszauber, der vom 8. bis 10. Dezember den Briebelpark in ganz besonderes Licht rückt. Rund 40 Stände laden dann dazu ein, vom Bürgerhaus zum Altenheim oder zum Ratskeller zu flanieren, um die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen.

Wieder präsentiert sich der Bürstädter Weihnachtsmarkt in etwas veränderter Form: Jetzt, da der alla hopp!-Park fertig ist, können die Aussteller den gesamten Platz nutzen. "Diesmal stellen wir gleich im Eingangsbereich nach dem gelben Pilz die ersten Hütten auf", berichtet Ingrid Appel-Thomas, Sprecherin der IG Adventszauber. Im vergangenen Jahr beanspruchten hier noch Reste der Baustelle ein wenig Platz. Diesmal darf sich das Weihnachtsdörfchen ungestört ausbreiten.

Damit können die Stellplätze an den kleineren Wegen wegfallen, mit denen einige Standbeschicker so gar nicht zufrieden waren: Zu wenige Besucher bogen im vergangenen Jahr in die eher dunkleren Abschnitte ab. Das soll diesmal anders laufen. "Wir drehen immer an ein paar Stellschrauben, wenn wir sehen, das etwas nicht so gut klappt", versichert Appel-Thomas.

Etwa 40 Buden, Stellplätze und Wagen gilt es im Park, sinnvoll zu platzieren. Eine Puzzle-Arbeit, wie die IG-Mitglieder berichten. Inzwischen ist für jeden Aussteller das passende Plätzchen gefunden. Ob allerdings auch noch ein großes Zelt über den Vorplatz vor dem Rathaus gespannt werden kann, wollen die Organisatoren spontan beim Aufbauen entscheiden. Ein Schutz vor Wind und Wetter wäre zwar sehr willkommen. "Wir wollen aber die Sicht auf die Bühne nicht einschränken", gibt die IG-Sprecherin zu bedenken.

Ein kleiner Wermuts-Tropfen: Die große Weihnachtbäckerei kann in diesem Jahr nicht stattfinden. "Wir haben eine kurzfristige Absage erhalten", bedauert Appel-Thomas, ohne näher auf die Gründe einzugehen. Nächstes Jahr könnte es aber wieder klappen. Die ersten Flyer für den Adventszauber liegen inzwischen in Bürstädter aus. "Darin ist der Programmpunkt aber leider noch aufgeführt", berichtet Enrico Grein, Vorsitzender der Wirtschafts- und Gewerbevereinigung (WuGV).

Kein Beinbruch - immerhin haben die Mitglieder der IG Adventszauber so manchen Stolperstein gemeinsam überwunden, sind sich alle Beteiligten einig. "Wir sind mit der Zeit immer enger zusammen gerückt", freut sich Appel-Thomas über den guten Draht zwischen Stadt, St. Elisabeth, Ratskeller, WuGV und den Bürstädter Vereinen.

"Der Adventszauber ist mehr als nur ein Weihnachtsmarkt", lobt Bürgermeisterin Bärbel Schader. "Er hat eine besonder Stimmung - und sehr viel Charme." sbo

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