Bürstadt

Schnellschreiben Bürstädter Verein kann zahlreiche Erfolge bei Wettbewerben verbuchen / In moderne Computerarbeitsplätze investiert

Mit ihrem Nachwuchs stehen Stenografen sehr gut da

Bürstadt.„In der Nachwuchsarbeit, wo es bei anderen Vereinen schwächelt, steht der Bürstädter Verein stark da“, sagte Karl-Heinz Thaumann vom Hessischen Stenografenverband beim Bürstädter Stenografenverein. Der Verein bildet Schulkinder an Laptop und Tastatur aus und ist auch bei Wettbewerben erfolgreich vertreten. Von den vielen Aktivitäten 2018 berichtete Vorsitzende Monika Bormuth.

Neben Vorstandssitzungen und Verbandsveranstaltungen auf Kreis- und Landesebene sprach Bormuth vor allem über gut belegte Kurse für Kinder und Jugendliche. In drei Kursen lernten 21 Viertklässler gängige Verarbeitungsprogramme am Laptop kennen und übten Blindschreiben auf der Tastatur. 20 Unterrichtseinheiten absolvierten die Schüler. Als Unterrichtsleiterin steht Maria Adler bereit, auch Vorsitzende Bormuth übernimmt Kurse.

Die fünf Herbst AGs mit 45 Grundschülern waren ebenfalls beliebt. Sieben Kinder machen weiter und besuchen nun das Training, um für Wettbewerbe zu üben. Das hört sich wenig an, sei im Vergleich zu anderen Stenografenvereinen jedoch enorm, so Thaumann. Andere Vereine hätten gar keinen eigenen Nachwuchs mehr, manche stünden sogar vor der Auflösung.

Bei Wettbewerben zeigten sich die Bürstädter Stenografen stark. So gab es beim Bundesjugendschreiben zwei Bundessieger sowie einen Staffelsieg. Zwei Mitglieder waren bei der Deutschen Meisterschaft und mehrere bei den Südhessischen Meisterschaften. Hannah Schäfer gewann als jüngste Teilnehmerin (U 13) die Hessischen Einzelmeisterschaften beim Schnellschreiben.

„Um optimale Ausbildungsmöglichkeiten zu gewährleisten, haben wir unsere Räume technisch aufgerüstet“, erklärte Bormuth. Nun gibt’s 14 moderne Computerarbeitsplätze mit neuen und gebrauchten Flachbildschirmen sowie zwei neue Drucker. Der Verein hat auch in mehr Speicherkapazität investiert und alle Rechner mit acht Gigabyte ausgerüstet. Für die Technik sorgt Johannes Britz. „Unsere Rechnerin Angelika Tremmel ist verstorben, der zweite Rechner Johannes Britz übernahm ihre Aufgaben“, erklärte Bormuth, Britz wurde nun zum ersten Rechner bestimmt, Lars Bormuth zum Stellvertreter. Die Stenografen bedauerten zudem, dass ihre Eiche im Briebelpark aufgrund von Bauarbeiten gefällt wurde. Es wurde ihnen aber eine andere zugewiesen. str

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