Bürstadt

Dreikönigsaktion Sternsinger sammeln in Biblis mehr als 6800 Euro / Aus Nordheim und Wattenheim kommen 2620 Euro dazu

Mit vollen Spendendosen zurück

Archivartikel

Biblis.Die stolze Spendensumme von 6873 Euro sammelten die sechs Sternsinger-Gruppen in der Pfarrgemeinde Biblis ein. Hierfür waren sie zweieinhalb Tage unterwegs, besuchten vorwiegend angemeldete Haushalte, aber auch noch weitere Häuser auf ihrem Weg. Zum Abschluss feierten sie gemeinsam einen Gottesdienst und sprachen nochmals die Segenswünsche an die Gläubigen aus.

Es sei ein Tag des „Nachhausekommens“, sagte Pfarrer Ludger M. Reichert. Die Sternsinger seien wie ihre Vorbilder losgezogen, um die Botschaft der Geburt Jesus Christi zu verbreiten. „Für die Kinder waren es anstrengende Tage, aber auch voller Freude und Spaß“, erzählte Gemeindereferentin Alice Zelonka. Sie hatte die Aktion in der Pfarrgruppe Biblis organisiert. Sie dankte allen Beteiligten und Ehrenamtlichen, denn nur gemeinsam könne man eine solche Aufgabe reibungslos meistern.

Seit zehn Jahren dabei

Viele Kinder seien schon seit Jahren dabei, wie Peter Weis, der zum zehnten Mal mitmachte. Andere waren das erste Mal mit den Sternsingern unterwegs. Alle Kinder bekamen eine Urkunde für ihre Teilnahme.

Das Sammelergebnis von 6873 Euro umfasst die Spenden der Kinder in der Pfarrgemeinde Biblis. Dazu kommen 2620 Euro, die die Gruppen in Wattenheim und Nordheim gesammelt haben. Auch in Groß-Rohrheim waren Kinder unterwegs. Sie feiern ihre Rückkehrgottesdiensten jeweils in den eigenen Pfarrgemeinden.

Pfarrer Ludger M. Reichert erinnerte daran, dass am Rückkehrwochenende an die „Erscheinung des Herrn, also Epiphanias“ erinnert werde. Es sei das erste ursprüngliche Weihnachtsfest, erst später sei das „zweite“ Weihnachtsfest am 25. Dezember eingeführt worden.

Stern beleuchtet den Weg

Epiphanias sei eng verbunden mit der Geschichte der Weisen aus dem Morgenland, die dem neuen König Geschenke brachten und ihn anbeteten. In der katholischen Tradition ziehen daher die Sternsinger von Haus zu Haus. Epiphanias sei von Anfang an eng mit dem Symbol des Lichtes verbunden, das als göttliche Führung durch den Morgenstern in die Welt scheint und Jesu Wirken und Verkündigung symbolisiert. „Es ist eine Nachtgeschichte“, erläuterte Reichert. Der Stern leuchtet den Weisen den Weg. „Das Licht findet sich in der Nacht zu Ostern wieder, wenn die Sonne aufgeht und Jesus Christus von den Toten aufersteht“, erklärte der Geistliche.

Reichert gab den Gläubigen mit auf den Weg, dass sie es wie die Sternsinger handhaben sollen: bei der Suche nach Gott nicht von Umwegen irritieren lassen, sondern dem Stern folgen, anderen Menschen Gaben bringen und mit ihnen teilen.

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