Bürstadt

Konzert Der Hofheimer Chor Spirit mit Begleitband zu Gast in der katholischen Kirche in Bobstadt

Musiker bringen Licht ins Novembergrau

Bobstadt/Hofheim.Licht ins triste Novembergrau brachte die Hofheimer Gruppe Spirit in der katholischen Kirche in Bobstadt. Getreu dem Motto „Wo die Sonne aufgeht“ verzauberte der unter der Leitung von Anja Stumpf stehende Chor mit wohlklingender Begleitband gleich an zwei Abenden die Besucher im bestens gefüllten Gotteshaus.

Passend war bereits der Auftaktsong „Wie fang ich’s an“, bevor das Konzertmotto im vollbesetzten Gotteshaus am ersten Abend bereits im zweiten Werk besungen wurde. Die Komponistin des Lieds „Wo die Sonne aufgeht“, Miriam Buthmann, lernten Teile der Gruppe auf dem diesjährigen Workshop „Neues geistliches Lied“ der Diözese Mainz sogar persönlich kennen.

Vielseitige Präsentation

Spirit präsentierte sich einmal mehr äußerst vielseitig in der Auswahl der Stücke, immerhin 18 an der Zahl. In etwa der Hälfte aller Werke traten Solisten in den Vordergrund. Gleich am Anfang waren das Manuela Kauffmann und Susanne Slany in „Zuhause“, bekannt geworden durch Adel Tawil. Mit „Lean on me“ und „Shine your light“ mit Solistin Julia Franck bereicherten auch zwei Gospel die abwechslungsreiche Konzertfolge, die größtenteils vier- bis fünfstimmig dargeboten wurde. Stephanie Bittmann hatte sich für „Über sieben Brücken“ entschieden, Nadine Zimmermann für „A million dreams“, die bekannte Filmmusik aus „The greatest Showman“. Eine Klasse für sich war der eigentliche Gitarrist Willi Winkler beim fesselnden George-Harrison-Klassiker „My sweet Lord“. Den „Regenbogen“ („True Colour“) besangen Karina Bamberg und Ute Ehle. Neues geistliches Liedgut gab es mit „Herzschlag“ und „Such den Frieden“. Zu Ehren des Heiligen Martin, dem Schutzpatron des Mainzer Bistums, griff Spirit das Stück „Mit dir Martin“ auf. Aus dem Disneyfilm „Pocahontas“ stammte das Solo von Manuela Kauffmann, „Colours of the wind“. Rein instrumental wurde „Arrival to the Earth“ aus dem Film „Transformers“ präsentiert.

Weitere Glanzpunkte

Doch damit nicht genug. Weitere Glanzpunkte waren die Soli von Marina Schnell aus dem Musical „Die Päbstin“ und Jürgen Tschiedel mit „September“, bevor ein Les-Humphries-Potpourri die Besucher schier von den Sitzen riss und gleich zwei Zugaben herausforderte. Dabei ließen es die Musiker von Spirit mit neuem geistlichen Liedgut wieder etwas ruhiger angehen.

Alles in allem war es ein starker Auftritt von Chor und Begleitband, zu der Marina Schnell, Eva Winkler (Querflöte), Willi Winkler, Martin und Maurice Stumpf (Saxofon), Nadine Hering (Klarinette), Samira Laur (Violine), Willi Winkler (Gitarre), Jürgen Tschiedel (E-Bass), Karina Bamberg, Philipp Lösch, Marcel uind Anja Stumpf (E-Piano), Dominik Schnell (Schlagzeug) und zusätzlich bei „Arrival to the Earth“ Markus Langendorf und Lars Friedrich (Schlagwerk) gehören. fh

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