Bürstadt

Treffen Bürstädter Unternehmen stellt sich vor

Personal langfristig für das Unternehmen gewinnen

Archivartikel

Bürstadt.„Um den Personalentscheidern in den Unternehmen der Wirtschaftsregion Bergstraße ein Forum zu geben, aktuelle Personalthemen zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen, hat die Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) die digitale Plattform „HR-Netzwerk“ geschaffen. Sie organisiert darüber hinaus regelmäßig Treffen, bei denen Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Bergstraße, die Gastgeber sind.

Kürzlich fand die dritte Veranstaltung bei der Bürstadt Furniture GmbH statt. Rund 20 Teilnehmer waren gekommen. Der kaufmännische Geschäftsführer Patrick Cronenberg und Personalleiterin Cindy-Melanie Schmehl begrüßten die Gäste. „Unser Unternehmen ist stark wachsend – gerade in den vergangenen 18 Monaten haben wir viel investiert“, erläuterte Cronenberg. So ist zu den vorhandenen 55 000 Quadratmetern Fläche für Produktion und Lager kürzlich ein Neubau von 10 800 Quadratmetern hinzugekommen.

Die Firma stellt in Bürstadt für das Möbel- und Einrichtungshaus IKEA Einlegeböden sowie den Korpus für Küchen- und Kleiderschränke in hoher Stückzahl her und bereitet sie für den Versand vor. Wie die Gäste weiter erfuhren, wurde die heute zur Welle-Gruppe gehörende Bürstadt Furniture GmbH 1962 als Mitglied der 3K-Möbel gegründet. Seit 1977 arbeitet das Unternehmen für IKEA, der Umsatz beläuft sich auf 140 Millionen Euro im Jahr. Am Standort sind rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 2015 verzeichnet das Unternehmen einen Mitarbeiterzuwachs von rund 19 Prozent. Tendenz steigend.

Als Herausforderung nannte die Personalleiterin die Suche und Vermittlung von qualifizierten Arbeitskräften. Wichtig sei die positive Präsentation nach außen, ein gutes Betriebsklima und eine geschätzte Unternehmenskultur. „Die langfristige Bindung ist das Ziel“, so Schmehl. Dass dies zu funktionieren scheint, belegte sie mit Zahlen: Die Fluktuation beträgt etwa ein Prozent.

Zum Thema Personal präsentierte die WFB ein Kommunikationspaket für Unternehmer. Dieses könnte dabei helfen, auf Webseiten und Social-Media-Kanälen sowie bei Messen und Veranstaltungen die Bewerber direkt anzusprechen. red

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