Bürstadt

Sommertour Bürstädter CDU spricht über aktuelle Vorhaben

Politik auf dem Fahrrad

Archivartikel

Bürstadt.Mit dem Rad durch die Stadt – das gehört für die Bürstädter CDU fest zum Sommerprogramm. Die Gruppe rund um den Fraktionschef Jürgen Eberle und den Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alexander Bauer schaute sich die Orte an, wo sich in der nächsten Zeit etwas verändern wird oder soll.

Treffpunkt war am Bahnhof, zu dem die Bürgermeisterin Bärbel Schader einiges sagen konnte. „Die erste Bauphase haben wir abgeschlossen, aber es stehen noch drei weitere an“, berichtete sie. Ziel sei es, das Bahnhofsumfeld barrierefrei zu machen. Für die Anwohner habe sich schon viel verbessert durch den Umbau der Straße, die abgesenkten Bordsteine oder die Straßenbeleuchtung. Der barrierefreie Übergang über die Gleise zur Industriestraße ist bereits fertiggestellt, die Bahn baut aber noch die Bahnsteige zu beiden Seiten. „Im August soll der Übergang in Betrieb genommen werden und bietet sich dann für alle an, die zum Friedhof wollen. Der Übergang verbindet an dieser Stelle die Teile der Stadt miteinander“, so Schader. Er kostet die Stadt 750 000 Euro, aber es gibt Fördermittel.

Der Planungsprozess rund um den Bahnhof läuft seit 2014 und ist längst noch nicht abgeschlossen. Unter anderem sollen die Raiffeisenhallen sowie der Turm hinter dem Gelände saniert oder umgebaut werden. „Wir haben schon einige Grundstücke hier in der Bahnhofsallee erworben und können uns gut eine mehrgeschossige Bauweise vorstellen“, erläuterte Eberle. Für den Umbau der Industriehallen sind schon Mittel beantragt. Zudem soll es in einem der letzten Abschnitte auch in der Bensheimer Straße Fahrradboxen und weitere Stellplätze geben, damit der Bahnhof von allen Seiten gut erreichbar ist, auch für Radfahrer. Und die Grünanlagen werden aufgewertet.

Bürstadt sei für Radfahrer nicht gut geeignet, stellte Bauer fest. Auch das war der Grund für die Tour, damit die Christdemokraten schauen konnten, wo es besonders hakt. „Wir wollen die Nibelungenstraße als Radachse ausbauen“, meinte er. Einer der nächsten Haltepunkte war an der Kreuzung Nibelungen- und Mainstraße, wo es immer wieder zu Rückstaus kommt. Dort ist geplant, einen Kreisel einzurichten, und zwar einen in Mini-Form, mit einer Mittelfläche, über die man fahren kann. „Ein Kreisel hat die beste verkehrsleitende Funktion“, so Bauer.

Eine Haltestelle war am Schwimmbad. Hier soll es neues Kassen- und Zugangssystem geben, um Besucher elektronisch mit einem Chipsystem zu erfassen. Das soll es auch an einem hinteren Drehkreuz geben, sobald der Bildungs- und Sportcampus fertig ist. Dieser war eines der letzten Themen der Tour und die Parteimitglieder schauten sich das Gelände an. Zum Abschluss kehrte sie in einen Biergarten ein.

„Wir diskutieren jeden ersten Montag im Monat auch im Internet auf unserer Facebook-Seite“, berichtete Eberle. Zuletzt ging es um Kinderspielplätze. Im Chat mit den Bürgern können so konkrete Sachfragen beantwortet und Fakten geliefert werden. cid

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