Bürstadt

Nibelungenstraße Parlament beschließt Veränderungssperre

Politik will keine neuen Shisha-Bars

Archivartikel

Bürstadt.Alles soll so bleiben, wie es ist – oder höchstens schöner werden: Das Bürstädter Stadtparlament hat für die Nibelungenstraße zwischen Marktstraße und Beethovenplatz einstimmig eine Veränderungssperre beschlossen. In den Geschäften in diesem Bereich gebe es eine hohe Fluktuation. Dabei entspreche die neue Nutzung „oft nicht den städtebaulichen Zielvorstellungen“, wie es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung heißt. In Einzelfällen könnten Ausnahmen aber zugelassen werden.

Wie Sitzungsleiter Alexander Bauer (CDU) am Rande erläuterte, solle durch diesen Beschluss verhindert werden, dass sich hier Gewerbe ansiedelt, das nicht ins Stadtbild passten. „Immer mehr Shisha-Bars beispielsweise“, ergänzte Jürgen Eberle (CDU). Tatsächlich hat in der Nibelungenstraße mittlerweile eine solche Bar eröffnet, die bei einigen Anwohnern für Unmut sorgt. Vor allem, weil sie mit einem gewissen Lärm verbunden ist und die Öffnungszeiten bis in die Nacht reichen. Die Veränderungssperre verhindere allerdings nicht in jedem Fall, dass Gewerbeflächen in der Nibelungenstraße anders genutzt werden, wie Eberle weiter erläutert. Der Magistrat könne durchaus sein Einverständnis geben – vorausgesetzt, das Gewerbe füge sich gut in die Umgebung ein. sbo

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