Bürstadt

Riedbecher Bürstädter SPD unterstützt Vorschlag

„Projekt für lebenswerte Umwelt“

Bürstadt.Die Bürstädter SPD kann sich durchaus für einen gemeinsamen „Riedbecher“ mit Biblis und Lampertheim erwärmen: „Wir halten die Weiterverfolgung dieses Gedankens für äußerst unterstützenswert“, teilt SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Siegl mit.

Schon Ende August hatten sich die Bürstädter Sozialdemokraten im Sozialausschuss dafür stark gemacht, Becher zum Wiederbefüllen einzuführen – und am besten mit Unterstützung der Stadt. So ließe sich sehr viel Müll vermeiden, begründete die SPD Ihren Antrag. Im Ausschuss wurde daraufhin beschlossen, zunächst die Erfahrungen anderer Kommunen mit einem Mehrwegsystem für „Coffee-to-go-Becher“ zu prüfen.

Inzwischen ist auch in Lampertheim und Biblis Interesse an einem solchen Pfandbechersystem laut geworden, um Müll durch Einwegbecher stärker zu vermeiden. Der Bibliser Bürgermeister Felix Kusicka möchte den „Riedbecher“ jetzt im Mittelzentrum Ried zum Thema machen (wir haben berichtet).

Bekanntheit erhöhen

„Ein solches Projekt sollte als Beitrag für eine lebenswerte Umwelt nicht an Stadtgrenzen gebunden sein“, findet auch Franz Siegl. „Ein interkommunales System könnte kostensparend wirken und die Bekanntheit eines solchen Bechers erhöhen“, argumentiert der SPD-Politiker. Außerdem gehe es darum, das Umweltbewusstsein der Bürger im Ried zu stärken. red

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