Bürstadt

CDU Sommertour des Ortsvereins Bürstadt führt an mehrere Stationen / Bahnhof und Nibelungenstraße besonders wichtig

Radfahrer bekommen Vorfahrt

Bürstadt.Um den Umbau des Bahnhofs in Bürstadt sowie die komplette Neugestaltung des Umfelds ging es bei der Sommertour der CDU. Die Christdemokraten trafen sich vor Ort mit dem Fahrrad, wo Fraktionschef Jürgen Eberle, Parteichef Alexander Bauer und Bürgermeisterin Bärbel Schader die einzelnen Schritte erläuterten.

„Der Bahnhof ist die erste Adresse des Ankommens“, betonte Schader. „Daher muss die Aus- und Umsteigesituation an dieser Stelle neu konzipiert und optimiert werden.“ Der erste Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres fertig gestellt werden. Den Zuschuss in Höhe von 923 000 Euro hat die Stadt bereits erhalten, so dass der laufende Haushalt durch die Baumaßnahmen kaum belastet werde.

Vor dem Bahnhofsgebäude, das einem privaten Investor gehört und ebenfalls umgebaut wird, sollen bis Dezember mietbare Fahradboxen entstehen, eine weitere Ausleihstation für Fahrräder errichtet werden und ein Park-and-Ride-System installiert werden. Auch neue Wartehäuschen für die Busfahrgäste werden noch aufgebaut.

„Für die weiteren Umbaustationen haben wir viele Akteure zusammengebracht“, sagte Schader zum Umbau des Kreuzbahnhofs. Barrierefreie Aufzüge zu den Bahngleisen, eine Neugestaltung der Treppenaufgänge und eine ebenfalls barrierefreie Anbindung der Steinlache und der Industriestraße sollen möglichst zeitnah realisiert werden. Auch eine Bebauung des Raiffeisen-Areals mit kleinen Wohneinheiten und eine modellhafte Einführung eines „intelligenten Lampensystems“ seien angedacht.

Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes muss einer problemlosen Zufahrt für Gelenkbusse Rechnung tragen. „Insgesamt wird hier durch die zumeist reibungslose Zusammenarbeit von Stadt, Land, Bund und Bahn die Vision eines ganzheitlichen Konzepts umsetzbar“, stellte Alexander Bauer fest.

Hundewiese ebenfalls Thema

Fahrradfahrer sollen künftig in der Nibelungenstraße – und vom Beethovenplatz zum Alten Rathaus – Vorrang haben. Der derzeitige Zustand ist laut Bauer für alle Verkehrsteilnehmer unbefriedigend. Beibehalten werde die Fahrtrichtung, auch Parkplätze soll es künftig geben, aber nur in eine Richtung und parallel zur Fahrbahn. Radfahrer sollen auch nebeneinander fahren dürfen. Am Rathaus-Café soll bald ein Mini-Kreisel den Verkehrsfluss garantieren, dabei soll der Platz vor dem alten Verwaltungsgebäude komplett neu gestaltet werden. „Insgesamt wollen wir eine qualitätssteigernde Neugestaltung der Nibelungenstraße, die den Fahrradverkehr zielgerichtet in die Kernstadt lenken soll“, betonten Jürgen Eberle und Alexander Bauer ihre Vision vom Neuerfinden ihrer Heimatgemeinde als fahrradfreundliche Stadt.

Die radelnden Christdemokraten verschafften sich an drei weiteren Stationen Eindrücke von geplanten Projekten: „Im Röschen“ soll eine Hundewiese als Treffpunkt für Vier- und Zweibeiner entstehen und im Krieglachring ein Kinderspielplatz als „Leuchtturmprojekt“ gebaut werden. Im Neubaugebiet Sonneneck soll der fünfte Bauabschnitt zusätzlichen Wohnraum schaffen. beh

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