Bürstadt

Schillerschule Rund 160 neue Kinder an der Bürstädter Grund- und Sprachheilschule

Raumnot verschärft sich weiter

Bürstadt.Während die Erich Kästner-Schule in Sachen Generalsanierung auf der Zielgeraden ist, wartet Torsten Wiechmann, Rektor der Bürstädter Schillerschule, nach wie vor auf neue Nachrichten. „Immerhin ist der Bau der Mensa im Zeitplan“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Angekündigt sei die Fertigstellung zum vierten Quartal 2018.

Die Schillerschule begrüßt am Dienstag, 7. August, rund 160 neue Kinder an der Schillerschule. Nach den Gottesdiensten, die um 8.30 Uhr in St. Michael und in der evangelischen Kirche stattfinden, werden die Kinder begrüßt.

Um 9 Uhr sind zunächst die erste Klasse und die Vorklasse der Sprachheilschule sowie die Vorklasse der Grundschule begrüßt. Um 9.45 Uhr sind die Klassen 1a und 1b an der Reihe, um 10.30 Uhr die Klassen 1c und 1d. Um 11.15 Uhr wird dann die Klasse 1e willkommen geheißen.

Außerdem gibt es auch Verstärkung im Kollegium: Mit Nicole Halvorson und Prisca Hinrichs fangen zwei neue Lehrerinnen an der Schillerschule an. Halvorson übernimmt auch gleich eine erste Klasse.

Gern hätte Wiechmann den Schulvormittag für alle Klassen anders getaktet. „Wir hätten neben den beiden Hofpausen weitere kurze Pausen eingebaut, da zwischen der ersten und der zweiten Stunde sowie zwischen der dritten und vierten Stunde auch Klassenzimmer gewechselt werden.

„Außerdem frühstücken wir mit den Kindern zu Beginn der dritten Stunde gemeinsam“, erklärt der Rektor. Bislang geht dies alles von der Unterrichtszeit ab. Um den Vormittag neu zu organisieren, hätten allerdings die Abfahrtszeiten der Busse um mindestens zehn Minuten nach hinten geschoben werden müssen. „Und das hat nicht geklappt“, bedauert Wiechmann. Der Schulleiter will aber einen erneuten Vorstoß beim Kreis unternehmen, die Busfahrzeiten vielleicht doch noch anpassen zu können.

Angesichts der weiter zunehmenden Schülerzahlen – aktuell sind es knapp 600 Kinder – sehnt Wiechmann die Generalsanierung herbei. „Wir mussten jetzt wieder einen PC-Raum zum Klassenzimmer machen“, beschreibt er die Raumnot. Übergreifender Unterricht sei kaum möglich. Für Arbeit in Kleingruppen stünden gar keine Räume zur Verfügung.

Lesepaten kommen

Im kommenden Schuljahr starten zwei neue Projekte an der Schillerschule. In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung und dem Seniorenheim kommen Lesepaten an die Schule, die vor allem Kinder, die mit der Sprache Schwierigkeiten haben, vorlesen. „Und wir erhalten Unterstützung durch die Integrationslotsen“, berichtet der Rektor. Die Lotsen können bei Gesprächen mit der Schulleitung und den Lehrern übersetzen oder auch bei Anträgen und Behördengängen helfen.

Weitergeführt wird die Zusammenarbeit mit der EKS in Form einer Englisch- und Französisch-AG. Und auch die Vereine bieten Arbeitsgemeinschaften an.

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