Bürstadt

RV Vorwärts Biblis Etappenfahrt zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland

Rennradfahrer sammeln fleißig Kilometer

Archivartikel

Biblis.Höhepunkt der Rennradsaison beim Bibliser Radfahrerverein RV Vorwärts ist die jährliche Etappenfahrt der RTF-Abteilung. „Bestes Fahrradwetter bei der Etappe 2018, bestens ausgesuchte Rennradstrecken, bestes Klima in der Gruppe der Rennradfahrer und im Parkhotel Pyrmont beste Unterbringung nicht nur für die Ausdauersportler, sondern auch für ihre gepflegten Rennmaschinen“, fasste Günther Gugumus das Erlebnis zusammen. „Und unser Guide Kurt Waplinger hat für die GPS-Führung und die gute Auswahl der Tagestouren mit unterschiedlichen Anforderungen wieder ein dickes Lob verdient.“

Sportler und Genussradler

Zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland gelegen bot es sich an, sowohl anspruchsvolle Strecken in die Berge hinein als auch flachere Touren für „Genussradler“ auszuwählen. So waren die Bibliser Ausdauersportler auch an allen sieben Tagen sternförmig mit zwei Gruppen zu den ausgewählten Tageszielen unterwegs. Eine Gruppe sammelte dabei eifrig Höhenmeter und Kilometer, während die andere Gruppe es vorzog, die flacheren Etappen zu strampeln. Sportlicher Ehrgeiz, kulturelle, naturkundliche und geologische Interessen wurden bei den Ausfahrten hervorragend verknüpft.

Die Tour nach Detmold mit dem Schlossplatz, vorbei am Hermannsdenkmal zu dem Naturdenkmal Externsteine brachte den Fahrern 88 Kilometer auf den Tacho und hatte 1005 Höhenmeter zu bieten. Der „Ausritt“ ins Weserbergland führte über 114 Kilometer zu Hämelschenburg und vorbei an Hameln bis Emmern. Vorbei am Weltkulturerbe Schloss und Kloster Corvey führten 116 Kilometer zum Weserradweg nach Holzminden und Grohnde. Ein besonderes Erlebnis dabei war das Übersetzen mit der Gierfähre. Mit 78 Kilometern folgte für eine Gruppe eine eher lockere Ausfahrt nach Hessisch Oldendorf, während die zweite auf dem Weg nach Rinteln und Extertal 95 Kilometer sammelte.

Mit 1383 Höhenmetern waren die 103 Kilometer zum „Köterberg“ die „Königsetappe“ der Etappenfahrt. Nach dem 500 Meter hoch gelegenen „Köterberghaus“ ging es über Marienmünster und Bad Meinberg zum Schieder Stausee sowie nach Eschenbruch und wieder zurück zum Parkhotel Pyrmont. Der Schlusstag wurde zu einer lockeren 53-Kilometer-Ausfahrt nach Hameln genutzt.

Insgesamt wurden von den Rennradsportlern 6534 unfallfreie Kilometer zurückgelegt. Christoph und Salvatore, die beiden eifrigsten, hatten 613 Kilometer und 6043 Höhenmeter gesammelt. Und alle waren einer Meinung: Es war wieder ein tolles Erlebnis. red

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