Bürstadt

DGB Veranstaltung am 26. November in Bürstadt

Rentenpolitikim Fokus

Bürstadt.Auf seiner jüngsten Sitzung hat sich der DGB-Ortsverband Lampertheim-Bürstadt intensiv den Themen Altersarmut und Rentenpolitik gewidmet. Hierzu bereitet der DGB eine Veranstaltung unter dem Motto „Arbeiten bis zum Umfallen? – Vorschläge für eine soziale Rentenpolitik“ vor, die am Dienstag, 26. November, um 18.30 Uhr im Back- und Brauhaus Drayß in der Wilhelminenstraße 12 in Bürstadt stattfinden wird. Der DGB-Regionssekretär und zugleich einer der Referenten der Veranstaltung, Horst Raupp, betont: „Gute Löhne und gute Renten dürfen in unserem reichen Land nicht bloß Worthülsen in Sonntagsreden sein. Das Thema Altersarmut ist schon jetzt ein gesellschaftliches Problem, das sich noch erheblich verschärfen wird, wenn wir heute nicht gegensteuern.“ Auch die Rente mit 67 müsse vom Tisch, und das gelte erst recht für die Forderungen, die Lebensarbeitszeit auf 69 oder 71 Jahre zu verlängern. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters sei ein reines Rentenkürzungsprogramm.

Einführung der Grundrente

Vorstandsmitglied Serdar Canoglu (IG BCE) pflichtet ihm bei: „Die gesetzliche Rente muss als zentrale Säule der Alterssicherung gestärkt werden. Dazu gehört, dass das Rentenniveau endlich wieder deutlich angehoben werden muss.“ Norbert Fuchs (IG Metall) verweist auf die vielen Arbeitnehmer, die mehrere Jahrzehnte im Niedriglohnsektor gearbeitet haben und nun vor einer Rente stehen, die nicht zum Leben reicht: „Eine Rente nach Mindestentgeltpunkten, die Einführung einer Grundrente für langjährig Versicherte deutlich oberhalb der Grundsicherung und ohne entwürdigende Bedürftigkeitsprüfung und die Einführung eines Freibetrages für Grundsicherungsempfänger käme insbesondere den Bedürftigsten zugute“. red

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