Bürstadt

Spende Mundart-Theatergruppe hat die Anschaffung einer neuen Sitzgruppe im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth ermöglicht

Sainäwwel kommen zum fröhlichen Probesitzen

Bürstadt.Zum fröhlichen Probesitzen kamen die Sainäwwel im Altenheim St. Elisabeth vorbei. Dort ist inzwischen die Spende vom Herbst angekommen. Damals hatte die Mundarttruppe eine Sitzgruppe für den Außenbereich gestiftet.

Möbel jetzt angekommen

„Wir haben sie gleich im September bestellt. Aber die Firma hat uns gesagt, wir müssen noch warten, obwohl sie schon im Herbst mit der Produktion für die neue Sommersaison beginnen“, berichtete Heimleiter Günter Schwering. Ende Februar kamen die vier Stühle und der Tisch an. Nun schauten sich die Sainäwwel die gespendeten Möbel an.

Aufgestellt wird die Sitzgruppe draußen vor dem Eingang. „Wir haben ein offenes Haus und viele Gäste. Da haben alle was von den neuen Möbeln, nicht nur unsere Bewohner“, sagte Schwering. Es war nicht das erste Mal, dass die Schauspieler St. Elisabeth mit Sachspenden bedachten. Unter anderem gab es schon Sonnenschirme und für den Briebelsaal eine Stereoanlage und das schöne Kreuz aus buntem Glas, das dort die Wand ziert. Im Saal finden auch Gottesdienste statt.

Mit Hilfe von Spenden kann Schwering immer etwas außerhalb des normalen Kostenrahmens anschaffen. Alles, was benötigt wird, finanziert die Caritas als Träger. So ist es auch beim neuen Erweiterungsbau, der gerade entsteht.

„Um einen Stuhl oder einen anderen Einrichtungsgegenstand muss ich mir da keine Sorgen machen. Das ist im Budget mit drin. Aber ich mache mir schon Gedanken darüber, wie ich die Accessoires besorgen soll, die den neuen Bereich und die Zimmer richtig wohnlich machen“, so der Heimleiter. Hier wird man erneut auf Spenden angewiesen sein.

Die Karten für die Theater-Premiere hat Schwering schon, denn er ist ein Fan der Sainäwwel und freut sich schon auf das neue Stück. Die Proben laufen auf Hochtouren. „Wir haben inzwischen viele Stammzuschauer, die lieber zur Abschlussvorstellung kommen und nicht zur Premiere. Wir haben dann schon rund 14 Mal gespielt und sind selbst lockerer als am ersten Abend“, verriet die Vorsitzende Gabi Schäfer-Bauer.

Der Text sitzt bei Simone Kipfstuhl noch nicht hundertprozentig, wie sie Schwering gegenüber gestand. „Aber noch ist Zeit “, meinte sie. Kollegin Irene Kruschenski hat jedes Jahr den gleichen Alptraum. „Der Vorhang hebt sich, und wir stehen alle noch mit unseren Textbüchern vor dem erwartungsvollen Publikum, weil wir noch nicht so weit sind“, schilderte sie ihre Schreckensbilder, „Aber wenn man sowas träumt, geht es bei den Vorstellungen gut.“

Seit Samstag hat die Theatergruppe mit dem Aufbau der Kulissen im Riedroder Bürgerhaus angefangen und ist bisher sehr zufrieden. Alles laufe nach Plan.

Info: Weitere Informationen unter sainaewwel.de

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional