Bürstadt

Jugend forscht EKS beim Regionalentscheid

Schüler stellen vier Projekte in Wiesbaden vor

Archivartikel

Bürstadt.Auch an der Erich Kästner-Schule in Bürstadt haben in den zurückliegenden Monaten wieder Schüler an naturwissenschaftlichen Fragestellungen getüftelt, um sich mit ihren Projekten am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ zu beteiligen.

Am kommenden Samstag, 23. Februar, findet der Regionalwettbewerb statt. Die Forschungsprojekte der Erich Kästner-Schule wurden in diesem Jahr allerdings dem Bezirk Wiesbaden zugeteilt und werden daher nicht in Lampertheim präsentiert. Gastgeber ist das InfraServ Bildungszentrum Wiesbaden. „Für Lampertheim gab es zu viele Anmeldungen. Deshalb müssen wir nach Wiesbaden fahren“, sagt Elke Wagner-Pommerenke, die die Gruppen an der EKS betreut.

Wenn das öfter vorkommt, soll jedes Mal eine andere Schule den weiteren Weg auf sich nehmen, erklärt die Lehrerin. Denn die Zuordnung bedeute eine deutlich längere und aufwendigere Anfahrt. „Zugleich heißt es auch weniger Besuch von Freunden und Verwandten, was alle sehr bedauern“, ergänzt Wagner-Pommerenke. „Dennoch fiebern alle dem Tag entgegen und feilen an ihren Präsentationen, um die Jury und die Besucher zu beeindrucken“, fügt sie hinzu.

Lisa Gesue und Paula Schulze (Klasse 10 Gb) haben ihr Projekt aus dem vergangen Jahr weiterentwickelt und mittlerweile vielfältige Untersuchungen durchgeführt, welche Auswirkungen ein saurer pH-Wert des Gießwassers auf das Wachstum von Pflanzen hat. Die Ergebnisse liefern vielseitige Ansätze für Gartenbau und Landwirtschaft.

Laurin Wiedemann (Klasse 7 Gb) ging der Frage nach, wie leer eine „leere“ Tube wirklich ist. Er untersuchte diverse Verpackungen auf ihren Restinhalt und kam zu interessanten Erkenntnissen.

Im Sommer erst an die EKS gewechselt und gleich aktiv dabei sind Patrick Schulze und Thorbjörn Schiffner (beide Klasse 5 G b). Patrick Schulze untersucht die Möglichkeit, ob Plastikverpackungen beispielsweise bei Biogemüse durch biologische Materialien zu ersetzen sind. Dazu entwickelte und testete er selbst hergestellte Materialien.

Thorbjörn Schiffner beschäftigte sich mit dem zunehmenden Problem der Trinkwasserverschmutzung und experimentierte mit verschiedenen Ansätzen zur Reinigung. Für die hierzu verwendeten Materialien bestand der Anspruch, dass diese nachhaltig, ungiftig und preiswert sein sollten.

Preisverleihung am gleichen Tag

Als Erste lernen die Juroren die Projekte der Teilnehmer kennen. „Das findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt“, erklärt Wagner-Pommerenke. Nachmittags gibt es dann ein Programm für die Teilnehmer, ehe gegen 16 Uhr die Preisverleihung geplant ist.

Dann erfahren auch die Bürstädter Teilnehmer, wie sie abgeschnitten haben. Da Patrick Schulze, Thorbjörn Schiffner und Laurin Wiedemann bei „Schüler experimentieren“ mitmachen, ist für sie mit dem Regionalentscheid schon Schluss. Lisa Gesue und Paula Schulze haben die Chance auf die Teilnahme am Landesentscheid von „Jugend forscht“. kur

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